Aktuelles ...


Hier finden Sie Neuigkeiten der Praxis und um das Thema Kinder- & Jugendmedizin ...


Ab 20. April 2020 - Praxis Dr. Beck & Kollegen nimmt Regelversorgung wieder auf

Aufgrund der positiven Entwicklung der letzten Wochen in Gesamtdeutschland, insbesondere aber den stabil niedrigen Zahlen im Ennepe-Ruhr-Kreis (siehe regionale Pandemiesituation unten), haben wir uns dazu entschieden die kinder- und jugendmedizinische Regelversorgung unter sehr strengen Hygienemaßnahmen wieder aufzunehmen.

 

Aus unserer Sicht geht es nun darum, eine neue Normalität in Koexistenz mit der Pandemie aufzubauen und  - soweit verantwortbar - harte Einschränkungen mit Blick auf die lokale Corona-Risikolage, schrittweise und unter Einhaltung von Infektionsschutzmaßnahmen wieder aufzulösen.

 

 

 

 

! Neue Praxisregeln und Änderungen in den Praxisabläufen !

 

 

Anmeldepflicht

Es existiert unverändert und bis auf Weiteres - von Notfällen abgesehen - eine allgemeine Anmeldepflicht in unserer Praxis. Die Anmeldung kann telefonisch, per Mail oder über unser (ab dem 22.04.2020 wieder aktiviertes) Online-Buchungssystem geschehen.

 

 

Mundschutz-Pflicht

In allen unserer Praxisräumen besteht bis auf Weiteres eine Mundschutz-Pflicht für Personen ab 6 Jahren. Bitte bringen Sie Ihren eigenen Mundschutz mit. Sollten Sie keinen eigenen Mundschutz besitzen, können Sie diesen gegen einen Selbstkostenpreis von einem Euro in unserem Eingangsbereich erwerben.

 

 

Begleitpersonen

Bis auf Weiteres dürfen unsere Patienten in allen Sprechstunden nur noch von maximal einer gesunden Person (> 18 Jahre und < 60 Jahre) begleitet werden.

 

 

Altersbegrenzung

Personen ab 60 Jahren und Personen mit Herz- / Lungenerkrankungen ist das Betreten der Praxisräume der Kinder- und Jugendmedizin, bis auf Weiteres nur noch in begründeten Ausnahmefällen gestattet.

 

 

Wartebereiche

Es existieren unverändert und bis auf Weiteres keine Wartebereiche mehr innerhalb der Praxis. Sie werden zu Ihrem Termin oder Ihrer gebuchten Richtzeit (+10-30 Minuten) per SMS oder Anruf auf einer uns mitgeteilten Mobilnummer in die Praxis abgerufen. Bitte halten Sie sich zu Zeiten Ihres Termins oder Ihrer Richtzeit in unmittelbarer Nähe zur Praxis auf, wir rechnen mit Ihrem Eintreffen innerhalb von 3 - 5 Minuten nach Abruf.

 

 

Händedesinfektion

Es erfolgt eine Bereitstellung von Händedesinfektionsmittel für alle Patienten in der Praxis. Nach dem Eintreten in die Praxis sind seitens der Patienten und Begleitpersonen die Hände gründlich zu desinfizieren.

Das Praxispersonal nutzt, neben der medizinisch üblichen Händedesinfektion, zusätzlich bei Tätigkeiten unmittelbar am Patienten Einmalhandschuhe, welche nach der Anwendung verworfen werden.

 

 

Praxisbereiche

Die Praxis ist unverändert in zwei getrennte Praxisabschnitte, mit zwei getrennten Eingängen aufgeteilt. Im „allgemeinen Bereich“ findet die Terminsprechstunde und im Anschluss die „Allgemeine Akutsprechstunde“ statt, im luftdicht abgetrennten „Infektbereich“, rechts vom Aufzug, findet bis auf Weiteres nur die neue  „Infektionssprechstunde Atemwege“, unter Einsatz besonderer Schutzmaßnahmen (Infektionsschutzanzug Typ 5/6, Kat. III und FFP3 Halbschutzmasken) statt.

 

 

Beschäftigungsmaterial

Bis auf Weiteres dürfen von uns keine Spielsachen, Bücher oder Magazine zur Beschäftigung vorgehalten werden. Bitte bringen Sie eigene Beschäftigungsmöglichkeiten für die Wartezeit im Behandlungsraum mit. 

 

 

Essen und Trinken

Bis auf Weiteres ist der Verzehr von Speisen und Getränken in den Praxisräumen nicht mehr gestattet.

 

 

Oberflächenhygiene

Kleinkinder dürfen nicht mehr auf dem Boden abgesetzt werden, sondern müssen während der kompletten Wartezeit auf dem Schoß der Eltern verbleiben. Während des kompletten Aufenthaltes in der Praxis ist darauf zu achten, dass die Patienten und Begleitpersonen keinen Kontakt zu Oberflächen im Behandlungszimmer - abseits des Sitzmöbels im Wartebereich und der Untersuchungsliege - haben.

Alle Türen auf Ihrem Weg in die Praxis, die Haustür des Ärztehauses, die Praxistür und die Türen der Behandlungszimmer sind alle geöffnet, sodass Sie mit Ihren Händen keinen Kontakt zu Türklinken aufnehmen müssen. Türklinken sollten nur noch vom Personal der Praxis mit dem Ellenbogen genutzt werden. 

Es existieren in jedem Zimmer als Wartezone markierte Bereiche mit einem Stuhl für die Begleitperson. Der Patient kann, so denn er begleitet wird und nicht auf dem Schoß der Begleitperson sitzen will, auf der Untersuchungsliege Platz nehmen.

Es erfolgt selbstverständlich nach jedem Patienten eine spezielle Wischdesinfektion des Stuhles, inkl. der Armlehnen, der Untersuchungsliege und  aller eingesetzter Instrumente in den Zimmern. 

Im Infektbereich der Praxis erfolgt nach jedem Patienten eine Wischdesinfektion der kompletten Wartezone, inkl. der o.g. Bereiche.   

 

 

Abstandsgebot

Sollten Sie trotz der Maßnahmen zur Trennung der Patienten Kontakt zu anderen Patienten im Ein-/Ausgangsbereich bekommen, so gilt auch bei uns ein generelles Abstandsgebot von 1,5 Metern. Kinder die altersbedingt die Abstandsregelung nicht umsetzen können, müssen von den Eltern auf den Arm genommen werden. Wie im öffentlichen Nahverkehr gilt auch hier, Ausgang vor Eingang. Die die Praxis verlassenen Personen haben Vorfahrt vor den in die Praxis kommenden Personen.  

 

 

Private Akutsprechstunde

Aufgrund der räumlichen und organisatorischen Änderungen und dem damit verbundenen zeitlichen Mehraufwand,  können wir unseren Privatpatienten leider zu „Coronazeiten“ keine zusätzliche private Akutsprechstunde, abseits der sonstigen Regelsprechstunde anbieten. Da es unter den neuen entschleunigten Abläufen allerdings ohnehin zu keinen relevanten Wartezeiten im Rahmen der einzelnen Sprechstunden kommen sollte, sehen wir in dieser Änderung aktuell keinen bedeutenden Nachteil für Sie.

 

 

Praxispersonal

Das Personal schützt sich auch im „Allgemeinen Bereich“ der Praxis im Nahfeld der Patienten mit medizinischen FFP2 Masken und Einmalhandschuhen. Das komplette Personal wird aktuell wöchentlich auf das neuartige Coronavirus von uns getestet.

 

 

 

 

Wir denken, dass wir unseren Patienten mit diesen Regeln und Abläufen einen bestmöglichen Schutz vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in unserer Praxis bieten können.    

 



Ablaufbeschreibung des Besuches der Sprechstunden in Coronazeiten

 

 

Sie begeben sich zum Zeitpunkt Ihres Termines oder Ihrer Richtzeit zur Praxis und warten im Auto auf den praxiseigenen Parkflächen hinter dem Ärztehaus oder bei gutem Wetter und unter Einhaltung des Abstandsgebotes im Freien. 

 

Sobald ein Zimmer für Sie bereit steht, erhalten von unserem Praxispersonal einen kurzen Anruf oder eine SMS an die uns mitgeteilte Mobilnummer (bei Richtzeiten per Onlinebuchung auf die Mobilnummer des Buchungshandys).

 

Nun begeben Sie sich bitte zum Eingangsbereich, legen sich und ggf. Ihren Kindern (ab 6 Jahren) einen Mundschutz (Mund-Nasen-Schutz) an und betreten den jeweiligen Praxisbereich. Sollten Sie keine eigenen Mundschutze / Mund-Nasen-Masken / Community-Masken besitzen, so können Sie diese in unserem Eingangsbereich, unmittelbar hinter der Tür,  gegen einen Selbstkostenpreis von 1 Euro pro Maske erwerben. Desinfizieren Sie sich und Ihren Kindern nach dem Eintreten bitte immer gründlich die Hände.

 

Im „Allgemeinen Praxisbereich“ melden Sie sich bitte kurz bei unserem Praxispersonal an, welches Ihnen Ihr vorbereitetes Behandlungszimmer nennen wird.

 

Im "Infektbereich" der Praxis gehen Sie bitte selbstständig in das Ihnen im Vorfeld genannte Behandlungszimmer, hier wird es aus Infektionsschutzgründen zu keinem Kontakt mit dem Praxispersonal im Rahmen der Anmeldung kommen.

 

Begeben Sie sich in Ihr Behandlungszimmer ohne Kontakt mit der Türklinke und lassen Sie die Tür des nach Ihrem Eintritt geöffnet. Nehmen Sie in dem als Wartezone markierten Bereich auf dem Stuhl Platz, Ihr Kind kann entweder auf Ihrem Schoß oder auf der auf der Untersuchungsliege Platz nehmen.

 

Falls Sie Fragen zum Ablauf oder unseren Praxisregeln haben kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder per Telefon!


18. April 2020 - Pandemielage in der Praxisregion

Ennepe-Ruhr-Kreis  (Stand 18. April 2020)

Insgesamt 356 bestätigte Corona-Fälle, 236 bereits wieder genesen, 8 verstorben, 112 aktuell noch erkrankt,  104 Patienten davon in häuslicher Quarantäne, 8 Patienten stationär betreut, 2 davon invasiv beatmet.

 

Verteilung der 112 aktuell noch aktiv erkrankten Personen:  Breckerfeld (7), Ennepetal (7), Gevelsberg (10), Hattingen (14), Herdecke (10), Schwelm (13), Sprockhövel (10), Wetter (6) und Witten (35). Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (3), Ennepetal (8), Gevelsberg (27), Hattingen (41), Herdecke (24), Schwelm (29), Sprockhövel (22), Wetter (22) und Witten (60).

 

Als begründete Verdachtsfälle nach RKI Kriterien gelten momentan 176 Personen. Breckerfeld (4), Ennepetal (13), Gevelsberg (9), Hattingen (37), Herdecke (24), Schwelm (10), Sprockhövel (24), Wetter (10) und Witten (45).

 

Für die bestätigten Fälle sowie für die begründeten Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet.

 

Entspricht einer bisherigen Fallzahl von 110 COVID-19 Fällen/ 100 000 Einwohner des Ennepe-Ruhr-Kreises (Einwohnerzahl ca. 325 000 Personen).

 

 

 

Stadt Wuppertal (Stand 18. April 2020)

Insgesamt 692 bestätigte Corona-Fälle, 304 bereits wieder genesen, 35 verstorben, 352 aktuell noch erkrankt.

Entspricht einer bisherigen Fallzahl von 195 COVID-19 Fällen/ 100 000 Einwohner in Wuppertal (Einwohnerzahl ca. 350 000 Personen).

 

 

 

Quelle Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, Stand 18.04.2020

https://www.mags.nrw/coronavirus-fallzahlen-nrw



Ab 01. April 2020 - Videosprechstunde in der Praxis Dr. Beck & Kollegen

Aufgrund der aktuellen Pandemie mit SARS-CoV-2 wird empfohlen, dass Patienten nach Möglichkeit nur in medizinisch dringenden Fällen die Praxen aufsuchen. Eine Alternative für den persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt ist die Konsultation per Telefon in unserer täglichen Telefonsprechstunde.

 

Bei speziellen medizinischen Fragestellungen kann es aber sinnvoll sein, statt einer reinen Telefonberatung, eine Videoberatung in der Online-Videosprechstunde durchzuführen. Die Vorteile einer Videosprechstunde gegenüber dem Telefon liegen auf der Hand: Sie haben ein noch persönlicheres Gespräch durch den visuellen Kontakt, Unterlagen können besprochen und sicher ausgetauscht werden (durch Hochladen in die Videoplattform) und Sie können uns äußerlich erkennbare Veränderungen am Körper Ihres Kindes präsentieren.

 

Ab 01. April 2020 werden wir Ihnen daher auch eine tägliche Videosprechstunde mit uns anbieten.

 

Vorläufige Zeiten der Online-Videosprechstunde:


Montag & Dienstag & Donnerstag
17:00 - 18:00 Uhr

Freitag
13:00 - 14:00 Uhr

 

 

Technische Voraussetzungen:

Für die Videosprechstunde benötigen Sie keine außergewöhnliche Technik. Die Installation einer Software oder besondere PC-Kenntnisse sind nicht notwendig.

 

Sie benötigen nur

  • ein handelsübliches Smartphone oder Tablet (am besten mit Kopfhörern) 

         oder

  • einen Laptop oder PC mit Kamera, Lautsprecher und Mikrofon

und natürlich eine Internetverbindung an Ihrem Standort. 

 

Die technische Verbindung läuft über den von der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zertifizierten Videodienstanbieter Arztkonsultation ak GmbH aus Schwerin, mit welchem wir hierzu einen ensprechenden Vertrag geschlossen haben.

 

Rechtliche Voraussetzungen:

Bevor Sie unseren neuen Dienst nutzen können, benötigen wir einmalig Ihr schriftliches Einverständnis, dass wir Sie über Art, Umfang und auch Grenzen unserer Online-Videosprechstunde aufgeklärt haben.

 

Bitte laden Sie sich die rechts im Randfenster nebenstehende Einverständniserklärung zur Nutzung der Online-Videosprechstunde herunter, drucken Sie diese aus und lesen Sie diese sorgsam durch.  Vor der ersten Videosprechstunde senden Sie uns die unterschriebene und eingescannte oder wahlweise abfotografierte Einverständniserklärung per Mail an info-praxis-beck@web.de.

 

Kosten der Videosprechstunde:

Die im Rahmen der Videosprechstunde erbrachte ärztlichen Leistung sind eine kassenärztliche Leistung. Es enstehen den Eltern/Patienten keine zusätzlichen Kosten.

 

Ablauf der Online-Videosprechstunde:

Sie können bei uns per Mail oder per Telefon am Tag der gewünschten Videosprechstunde eine Richtzeit anfragen. Sie bekommen sodann die Internetadresse des Videodienstanbieters und den Einwahlcode für die Sprechstunde von uns genannt oder per SMS übermittelt. In der SMS können Sie einfach auf den von uns übermittelten Link klicken und Sie werden automatisch weitergeleitet. Zur Richtzeit loggen Sie sich auf der Internetseite mit Ihrem Einwahlcode ein. Sie müssen hierfür keinen eigenen Account anlegen. Der Videodienstanbieter wird Sie beim Einwählen nach Ihrem Namen fragen. Bitte geben Sie diesen korrekt an. Nur so können wir Sie richtig zuordnen. Nach einem kurzen automatischen Techniktest werden Sie ins Online-Wartezimmer geführt. Sie werden über das Programm per Nachricht informiert, wenn die Sprechstunde beginnen kann. Ist die Sprechstunde beendet, melden Sie sich von der Internetseite wieder ab.

 

Datenschutz:

Der von der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zertifizierte und von uns beauftragte Videodienstanbieter Arztkonsultation ak GmbH aus Schwerin ist laut Gesetzgeber verpflichtet, besondere Sicherheitsanforderungen für die Videosprechstunde zu garantieren. Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient erfolgt dabei authentifiziert und End-zu-End-verschlüsselt über einen in Deutschland stehenden Server. Der Videodienstanbieter kann die Inhalte des Prozesses nicht einsehen und nicht speichern. Aufzeichnungen jeglicher Art von Videobehandlungen ist weder von Ihnen, vom Arzt oder Anderen erlaubt. Zu Beginn der Videosprechstunde erfolgt eine kurze Vorstellung aller im Raum anwesenden Personen. Zu Beginn der Videosprechstunde werden Sie noch einmal kurz mündlich aufgeklärt und haben die Gelegenheit offene Fragen zu klären.

 

Ausführliche Informationen über Art und Umfang des Datenspeicherung personenbezogener Daten

finden sich auf der Seite www.arztkonsultation.de.

 

! NEU !

 

Online-Videosprechstunde in der

Praxis Dr. Beck & Kollegen

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Aufklärung & Einverständniserklärung
Videosprechstunde Praxis Beck & Kollegen
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Schritt für Schritt Anleitung
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Ab Mai 2020 - Das Team der Praxis Dr. Beck & Kollegen vergrößert sich

Liebe Patienten, liebe Eltern,

 

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass sich die Praxis Dr. Beck & Kollegen ab dem 01. Mai 2020 um eine neue angestellte Ärztin vergrößern wird.

 

Mit Frau Talarico konnten wir eine sehr nette und erfahrene Ärztin der Universitätkinderklinik Bochum für unsere Praxis gewinnen.

 

 

Wir wünschen Ihr alles Gute und viel Spaß in unserem Team.

Adriana Talarico

Ärztin,

Weiterbildungsassistentin für Kinder- und Jugendmedizin 



16. März 2020 - Coronavirus-Pandemie - nächste Stufe -

Praxis Dr. Beck & Kollegen nur noch mit Notfallversorgung der Patienten

Liebe Patienten, Liebe Eltern,

 

Es wird ab Montag, den 16. März 2020, bis voraussichtlich Freitag, den 01. Mai 2020, keine klassische Terminsprechstunde in der Praxis Dr. Beck & Kollegen mehr geben können.

 

Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemiesitutation mit dem neuartigen Coronavirus, werden wir unsere Praxisabläufe ab Montag, den 16. März 2020, an die stetig wachsenden Risikolage in der Region anpassen.

 

Aufgrund der geringen Infektionsrate mit SARS-CoV-2 in der Bevölkerung, galt bisher die anamnestische Risikoeinschätzung (nach Kontaktpersonen und Risikogebieten) als ausreichend für unsere Region. Die begründeten Verdachtsfälle überstiegen bisher zudem nicht die Möglichkeiten der Testung und medizinischen Versorgung ausserhalb der Praxisstrukturen.

 

Diese Situation wird sich ausfgrund der exponentiell steigenden Fallzahlen und einer Verdopplungrate der  Corona-Infizierten von ca. 3-5 Tagen,  in nur wenigen Wochen fundamental ändern.

 

Wir müssen daher in den kommenden Wochen täglich Corona-Patienten in unserer Praxis behandeln sowie Corona-Verdachtsfälle im Kindes- und Jugendalter selbst abklären. eine Weiterleitung an das Gesundheitsamt und die umliegenden Kliniken wird nicht mehr möglich sein.

Aufrund dessen müssen wir umgehend die Praxisabläufe anpassen und die Versorgungsstrategie unserer Patienten im Sinne einer Notfallversorgung ändern.

 

 

Was sind unsere Aufgabe und Ziele als Praxis im Rahmen der Corona-Pandemie?

1. Versorgung der Corona-Patienten mit mildem Verlauf (95 - 98% der infizierten Kinder und Jugendlichen), bei gleichzeitigem Erhalt der notwendigen Regelversorgung der Kinder- und Jugendmedizin in der Region.

 

2. Schutz der Patienten / Eltern vor Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus in der Praxis.

 

3. Schutz der Mitarbeiter vor Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus in der Praxis. 

 

 

Welche Änderungen werden nun umgesetzt?

 

Neue allgemeine Praxisregeln:

  • Es existiert ein Ess- und Trinkverbot in der gesamten Praxis.
  • Kinder / Eltern müssen eine Beschäftigung für die Wartezeit im Behandlungsraum selbst mitbringen.
  • Kleinkinder dürfen nicht mehr auf dem Boden abgesetzt werden, sondern müssen während der kompletten Wartezeit auf dem Schoß der Eltern verbleiben.
  • Während des kompletten Aufenthaltes in der Praxis ist darauf zu achten, dass die Patienten und Begleitpersonen keinen Kontakt zu Oberflächen im Behandlungszimmer - abseits der Sitzmöbel - haben.
  • Türklinken werden nur noch vom Personal der Praxis genutzt! Patienten und Besucher schließen und öffnen keine Tür.   
  • Personen ab 60 Jahren und Personen mit Herz- / Lungenerkrankungen ist das Betreten der Praxisräume der Kinder- und Jugendmedizin bis auf Weiteres nur noch in begründeten Ausnahmefällen gestattet.

 

 

Veränderungen im Praxisablauf /-organisation:

 

- Die Praxis wird in zwei getrennte Praxisabschnitte (mit zwei getrennten Eingängen) in zwei Sprechstunden unterteilt. Eine "allgemeine Akutsprechstunde" und eine spezielle "(Atemwegs-)Infektionssprechstunde". Beide Sprechstunden finden über den gesammten Öffnungszeitraum der Praxis statt.

 

- Zudem bieten wir eine tägliche ärztliche Telefonsprechstunde, sowie zur ausschließlichen Corona-diagnostik, ohne zusätzliche ärztliche Konsultation, eine Abstrichentnahme am "Corona-Fenster" an (aktuell nur in begründeten Verdachtsfällen).  Wir arbeiten an einer Videosprechstunde, die in den kommenden Wochen angeboten werden kann. 

 

- Eine Terminsprechstunde kann bis auf Weiteres aufgrund der Umstrukturierung und den begrenzten personellen Ressourcen in der gewohnten Form nicht mehr stattfinden. Medizinisch notwendige und daher nicht aufschiebbare Termine (Vorsorge U2-U5, Impfungen, Hyposensibilisierungen), werden im Rahmen der "Allgemeinen Akutsprechstunde" durchgeführt (s.u.). Ersatztermine der abgesagten Termine werden erst vergeben, sobald für uns ersichtlich ist, wann ein Regelbetrieb in der Praxis wieder möglich sein wird.

Alle abgesagten Vorsorgetermine bekommen von uns eine ärztliche Bescheinigung per Post zugestellt, mit der Sie den Terminausfall den örtlichen Behörden gegenüber belegen können. Die Meldestelle der meldepflichtigen Kindervorsorgeuntersuchungen (Landeszentrum für Gesundheit NRW), wird den Toleranzbereich der fälligen Vorsorge Ihres Kindes aufgrund der besonderen Situation anpassen.

 

- Alle Wartebereiche in der Praxis ausserhalb der Behandlungsräume werden aufgelöst. Ein Warten in der Praxis, ausserhalb der eigentlichen Behandlungsräume, ist nicht mehr gestattet. Patienten werden zur vereinbarten Richtzeit (+ 10 - 30 Minuten) per SMS oder Anruf auf dem Mobiltelefon in einen konkreten Behandlungsraum abgerufen. Patienten der Infektsprechstunde sollten im Auto warten. In der Akutsprechstunde erfolgt eine kurze Anmeldung im Anmeldebereich, in der Infektsprechstunde sollen sich die Patienten, ohne weiteren Personalkontakt, in das per SMS genannte Behandlungszimmer setzen. Hierdurch verhindern wir weitestgehend den Kontakt der Patienten untereinander. Alle Türen auf dem Weg in das Behandlungszimmer sind geöffnet. Auch Patienten und Besucher lassen nach dem Eintreten in das Behandlungszimmers die Tür des Behandlungszimmers geöffnet. Hierdurch minimieren wir den Patientenkontakt mit Praxisoberflächen.

 

- Patienten und Eltern dürfen die auf dem Boden vorgezeichneten Markierungen in den Behandlungszimmern nicht ohne Anweisung des Personals übertreten. Diese Bereiche werden nach jedem Patienten wischdesinfiziert.  Nach jedem Patienten der Infektionssprechstunden wird der Raum zusätzlich 5 Minuten unbesetzt gelassen und stoßgelüftet, erst dann erfolgt der SMS-Abruf weiterer Patienten für den Raum. In dieser Zeit können sich ggf. in der Luft befindliche infektiöse Aerosole absetzen.

 

- Eine Vorstellung in der Praxis ist nur nach voriger Anmeldung per Telefon oder E-Mail erlaubt. Das Online-Buchungssystem für Richtzeiten ist aktuell aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich.

 

- Um Sie auch weiterhin mit den nötigen ärztlichen Heilmittelverordnungen und Rezepten zu versorgen, ohne Sie hierfür in die Praxis bitten zu müssen, haben wir mit der benachbarten Glück-Auf-Apotheke einen täglichen Rezept- und Heilmitteltransfer vereinbart.

Schreiben Sie uns eine Mail an info-praxis-beck@web.de oder melden Sie sich telefonisch mit Ihrem Verordnungs- bzw. Rezeptwunsch. Ab Mittag sind Ihre Rezepte/Verordnungen auf Ihren Namen in der Glück-Auf-Apotheke hinterlegt und können abgeholt werden.

Sollten Sie sich in häuslicher Quarantäne befinden, wird Sie die Glück-Auf-Apotheke kostenfrei noch am gleichen Tag mit den Medikamenten beliefern. 

 

 

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 näheres zu der neuen Sprechstundenaufteilung ...

 

 

Die neue "Infektionssprechstunde Atemwege":

Hier erfolgt die Versorgung aller Patienten mit Beschwerden im Bereich der Atemwege. Sie findet über die kompletten Sprechstundenzeiten statt. Der Eingang erfolgt über den ehemaligen Notausgang der Praxis, gegenüber des regulären Praxiseingangs. Eine vorige Anmeldung per Telefon oder E-Mail ist absolut verpflichtend!

 

Folgende Beschwerden werden in der Infektsprechstunde abgeklärt:

  • subfebrile Temperaturen & Fieber
  • Husten & Schnupfen
  • Halsschmerzen & Ohrenschmerzen
  • Kopfschmerzen & Allgemeines Krankheitsgefühl
  • andere Beschwerden mit Hinweis eine Atemwegsinfekt

 

Im Rahmen der neuen Infektionssprechstunde werden auch Covid-19-Fälle betreut, die eine über die eigentliche PCR-Diagnostik hinausgehende ärztliche Versorgung benötigen!

 

 

 

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Das neue Corona-Fenster:

(Nasen-)Rachen-Abstriche auf SARS-CoV-2 (PCR) können auch ohne Betreten der Praxis, am "Corona-Fenster" (Fenster des Behandlungszimmers 7), unter Anleitung des Personals, durchgeführt werden (aktuell nur in begründeten Covid-19-Verdachtsfällen). Sie werden telefonisch (falls positiver Abstrichbefund) oder per SMS (falls negativer Abstrichbefund) über das Ergebnis informiert.

 

 

 

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Die "Allgemeine Akutsprechstunde":

Hier erfolgt die Versorgung aller Patienten mit Beschwerden ohne Hinweis einer Atemwegsinfektion. Die allgemeine Akutsprechstunde findet über die kompletten Sprechstundenzeiten statt. Der Eingang erfolgt über den gewohnten Eingang der Praxis. Eine vorige Anmeldung per Telefon oder E-Mail ist auch hier absolut verpflichtend!

 

In der allgemeinen Akutsprechstunden finden auch wichtige medizinische Maßnahmen statt, welche von uns  ansonsten im Rahmen der Terminsprechstunde realisiert wurden, diese sind u.a.:

  • Impfungen
  • Desensibilisierungen
  • Vorsorgeuntersuchungen U2 - U5 
  • notwendige Blutentnahmen
  • medizinisch notwendige sonstige Maßnahmen
  • etc.

 

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Die (neue) tägliche Telefonsprechstunde:

Um dem nachvollziehbaren Bedürfnis nach persönlicher Beratung per Telefon gerecht zu werden, stehen unsere Mitarbeiterinnen Ihnen in allen Fragen der Kinder- und Jugendgesundheit, sowie auch für speziellere Fragen zur aktuellen Corona-Pandemie und den Konsequenzen für Kinder- und Jugendliche, täglich zu allen Sprechstundenzeiten zur Verfügung.

Aufgrund der besonderen Nachfrage werden wir für unsere Patienten bis auf Weiteres, eine tägliche kinderärztliche Telefonsprechstunde anbieten.

Schreiben Sie uns eine Mail an termin-praxis-beck@web.de oder melden Sie sich telefonisch mit Ihrer Rückrufbitte.

 

Einer unserer Ärzte wird Sie noch am gleichen Tag für ein Gespräch unter Ihrer Wunschnummer zurückrufen

 

Montags & Dienstags & Donnerstags
18:00 - 20:00 Uhr

Mittwoch & Freitags
15:00 - 17:00 Uhr

 

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Die (neue) tägliche Videosprechstunde:

In speziellen Fragestellungen kann es sinnvoll sein, statt einer Telefonberatung, eine Videoberatung in der Videosprechstunde durchzuführen.

In ca. zwei bis drei Wochen werden wir Ihnen eine tägliche Videosprechstunde anbieten können.  

 

Für die Videosprechstunde benötigen Sie keine besondere Technik:

  • Computer oder Tablet mit Kamera, Lautsprecher und Mikrofon ODER ein Smartphone
  • Internetverbindung

Die technische Verbindung läuft über einen Videodienstanbieter, den wir beauftragen und der besondere Sicherheitsanforderungen erfüllen muss. Sie erhalten von der Arztpraxis eine Richtzeit für die Videosprechstunde, die Internetadresse des Videodienstanbieters und den Einwahlcode für die Sprechstunde. Zur Richtzeit loggen Sie sich auf der Internetseite mit Ihrem Einwahlcode ein. Sie müssen hierfür keinen eigenen Account anlegen. Der Videodienstanbieter wird Sie beim Einwählen nach Ihrem Namen fragen. Bitte geben Sie diesen korrektan. Nur so kann der Arzt Sie richtig zuordnen. Nach einem kurzen automatischen Techniktest werden Sie ins Online-Wartezimmer geführt. Wir rufen Sie digital auf, wenn die Sprechstunde beginnen kann. Ist die Sprechstunde beendet, melden Sie sich von der Internetseite wieder ab.

 



März 2020 - Reduktion des Infektionsrisikos in der Praxis Dr. Beck & Kollegen

Zur Reduktion des Corona-Infektionsrisikos der Patienten in unseren Praxisräumlichkeiten haben wir bis auf Weiteres folgende Maßnahmen beschlossen: 

 

1. Es besteht eine Anmeldepflicht der Patienten der Akutsprechstunden, mit voriger Einschätzung des Corona-Infektionsrisikos  (Richtzeitvergabe per Mail, Richtzeitbuchung online oder Richtzeitergabe per Telefon)

 

2. Patienten mit begründetem Verdacht einer Coronainfektion (nach aktueller RKI-Definition) werden nicht in unseren Räumen versorgt, sondern verbleiben in der häuslichen Quarantäne oder werden wenn nötig ins Krankenhaus überführt 

 

3. Es erfolgt bis auf Weiteres leider keine Begrüßung der Patienten per Handschlag

 

4. Die Mitarbeiter der Praxis werden zum Fremdschutz der Patienten alle Mundschutze bei Tätigkeiten im Nahfeld des Patientengesichtes tragen

 

5. Es erfolgen häufigere Desinfektionen aller Türgriffe im laufenden Praxisbetrieb

 

6. Es erfolgt eine Bereitstellung von Händedesinfektionsmittel für alle Patienten nach dem Eintritt in die Praxis

 

7. Sollte sich ein Notfall mit Hinweisen einer Coronavirus Infektion vorstellen, erfolgt die unmittelbare Isolation des Erkrankten durch den Nebeneingang in ein Infektionszimmer

 

8. Die zeitliche Trennung der Terminsprechstunde mit "gesunden" Patienten und der Akutsprechstunde mit meist infekterkrankten Patienten wird noch strikter eingehalten

 

9. Es erfolgt unverändert nach jedem Patienten eine Wischdesinfektion aller eingesetzter Instrumente in den  Zimmern 

 

 

Zudem sollten sich alle Eltern in den kommenden Wochen vor jedem Arztbesuch immer fragen:

  • Ist der geplante Arztbesuch mit meinem Kind wirklich nötig?
  • Kann ich meine Fragen ggf. auch telefonisch oder per Mail stellen?

Anmeldepflicht

Fremdschutz

kein Händeschütteln



März 2020 - Coronavirus Pandemie mit Coronavirus SARS-CoV-2

Aktuelle Risikoeinschätzung und Strategie in Bezug auf die Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus:

 

Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein.


Für eine abschließende Beurteilung der Schwere der neuen Atemwegserkrankung liegen gegenwärtig nicht genügend Daten vor.  Mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland muss gerechnet werden. Auch weitere Übertragungen, Infektionsketten, lokale Infektionsgeschehen und Ausbrüche sind in Deutschland aktuell wahrscheinlich.

 

Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell (10.03.2020) als mäßig eingeschätzt.

 

Die  Anstrengungen auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) verfolgen bislang das Ziel, einzelne Infektionen in Deutschland so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus dadurch so weit wie möglich zu verzögern. Ziel dieser Strategie ist es, in Deutschland Zeit zu gewinnen, um sich bestmöglich vorzubereiten und mehr über die Eigenschaften des Virus zu erfahren, Risikogruppen zu identifizieren, Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen vorzubereiten, Behandlungskapazitäten in Kliniken zu erhöhen, antivirale Medikamente und die Impfstoffentwicklung auszuloten. Auch soll ein Zusammentreffen mit der aktuell in Deutschland laufenden Influenzawelle soweit als möglich vermieden werden, da dies zu einer maximalen Belastung der medizinischen Versorgungsstrukturen führen könnte.

 

 

Wie sollten wir uns nun ALLE verhalten?

Der beste Schutz ist, wenn die Bevölkerung sich besonnen und klug verhält!

 

Sie fühlen sich krank und haben Beschwerden eines Atemwegsinfektes (Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, etc.), ohne das sich bisher Hinweise einer stärkeren Infektion (Fieber >39°C) oder auch einer bedrohlichen Infektion (Luftnot) ergeben haben:

  • Bleiben Sie zuhause (!) und lassen Sie sich von Angehörigen versorgen (häusliche Quarantäne, s.u.)
  • Kontaktieren Sie den Hausarzt per E-Mail oder Telefon, er wird Ihnen eine Krankmeldung postalisch zukommen lassen
  • Melden Sie sich ggf. beim Arbeitgeber telefonisch krank
  • Im Falle der Kinderbetreuung, sollte Ihr Partner die Betreuung übernehmen
  • im Falle Alleinerziehender, sollten andere Bezugspersonen die Betreuung übernehmen

 

Müssen Sie das Haus verlassen und unter Menschen gehen, sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern von Atemwegsinfektionen, die korrekte Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene und das Abstandhalten (ca. 1 bis 2 Meter) von anderen Personen.

 

 

Schützt eine Mund-Nasen-Schutzmaske?

Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz).

Für die optimale Wirksamkeit  ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt (d.h. eng anliegend getragen wird), bei Durchfeuchtung gewechselt wird, und dass während des Tragens keine (auch keine unbewussten) Manipulationen daran vorgenommen werden.

Hingegen gibt es keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert.

 

 

Was soll ich bei einer häuslichen Quarantäne beachten?

Bis auf Weiteres gilt, dass Erwachsene und Kinder, die an einer Atemwegsinfektion erkranken, sich in eine freiwillige häusliche Quarantäne begeben sollten!

 

Erwachsene:  Kranke Erwachsene sollten sich von in der Wohnung lebenden Personen fern halten. Hierzu sollte eine zeitliche und räumliche Trennung der Betroffenen von anderen Haushaltsmitgliedern geschehen. Eine „zeitliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich der Betroffene in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält (Ausruhen, Schlafen im Schlafzimmer und nicht im gemeinsamen Wohnzimmer). Zudem kann auch hier das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern. Es gilt auch unter häuslicher Quarantäne häufiges Händewaschen und die Einhaltung einer Hustenetikette.

 

Kinder: Erkrankte Kinder sollten von einer einzigen Bezugsperson (am besten einem Elternteil) kontinuierlich durch die Atemwegserkrankung begleitet werden und sich zusammen von andern Familienmitgliedern fernhalten. Die pflegende Bezugsperson sollte  < 60 Jahre sein und keine medizinischen Vorerkrankungen haben. Die pflegende Bezugsperson bleibt im Rahmen der Betreuung des Kindes immer beim Kind und wird mit dem Kind o.g. zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern durchführen. 

 

Die häufig hierfür herangezogenen Großeltern sind aufgrund des allermeist fortgeschrittenen Lebensalters zur Betreuung kranker Kinder aktuell eher ungeeignet.

 

 

Wer sollte sich beim Hausarzt / Kinder- & Jugendmediziner vorstellen?

Es sollte jetzt mehr denn je von Ihnen abgewogen werden, ob Sie oder Ihr Kind eine medizinische Versorgung benötigt, denn jeder Arztbesuch:

  • verbraucht Ressourcen des Arztes/der Praxis
  • birgt ein Risiko für Sie und andere

 

Folgende Warnhinweise legen eine ärztliche Konsultation zur weiteren Abklärung aus meiner Sicht nahe:

  • Fieber > 39°C (Erwachsene) / Fieber > 39,5°C (Kinder)
  • Stark beschleunigte und/oder angestrengte Atmung und/oder kontinuierliche Atemgeräusche
  • Schlechter Gesamtzustand (Apathie, verzögerte Ansprechbarkeit, kontinuierliche Schläfrigkeit)

 

Ich halte es für sinnvoll, dass Sie die Hausarztpraxis vor einer Konsultation per Telefon oder Mail kontaktieren und Ihre Beschwerden schildern, damit die Praxis mit Ihnen zusammen folgende Fragen klären kann:

  • ist die ärztliche Konsulation aufgrund der Beschwerden wirklich geboten?
  • besteht ein begründeter Verdacht einer Coronainfektion?, bei welchem das Gesundheitsamt zu kontaktieren wäre und ein Hausarztbesuch unbedingt zu unterbleiben hat !!

Für unsere Praxis gilt daher: Patienten der Akutsprechstunden dürfen unsere Praxis nur noch betreten, wenn Sie sich vorher per E-Mail, Telefon oder Onlinebuchung korrekt angemeldet haben. Hierbei werden die Beschwerden besprochen und Fragen zur Risikoeinschätzung einer Coronainfektion gestellt.

 

 

Welche Patienten werden von uns einer Testung auf das neue Coronavirus SARS-CoV-2 zugeführt?

Ein Erregernachweis mittels PCR ist über unsere Praxis und Partnerlabore möglich. Eine solche Testung, in Form eines Nasen-Rachenabstriches, wird durch uns aber nur durchgeführt, wenn sich ausreichend klinisch-epidemiologische Hinweise (siehe nächste Frage) einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder der Erkrankung COVID-19 erkennen lassen. Für eine Testung muss aus zwei Gründen ein ausreichender Verdacht gegeben sein.

 

1. Ressourcen

Laborkapazitäten sind begrenzt. Deutschlands Labore haben Kapazitäten für rund 20.000 Corona-Tests pro Tag. Eine unkritische Testung aller Personen mit Atemwegsinfektbeschwerden in Deutschland, würden zu einer raschen Überlastung der Labore führen. Der Befundeingang begründeter Verdachtsfälle wäre aufgrund der starken Überlastung um Tage verzögert.

 

2. Fehlende Aussagekraft der PCR bei geringen Corona-Fallzahlen

Der Corona-Test (PCR auf das SARS-CoV-2-Virus) hat in der aktuellen Phase der Pandemie in Deutschland, ohne vorige Selektion der Personen anhand einer konkreten Risikobewertung, keine ausreichend hohe Aussagekraft (sog. prädiktiven Wert). Dies hat statistische Gründe, denn obschon der Test mit einer hohen Testgüte infizierte von nicht-infizierten Personen unterscheiden kann (hohe Spezifität und Sensitivität), ist die statistische Aussagekraft eines positiven Testes, ohne vorige Risikobewertung aufgrund der aktuell sehr geringen Verbreitung des Virus in der Bevölkerung äußerst gering. Ein unter diesen Bedingungen gewonnenes positives Coronatestergebnis wäre nur mit einer Wahrscheinlichkeit von < 5 % ein korrekt positives Testergebnis. Es käme also zu einer außerordentlich hohen Anzahl falsch positiver Befunde, mit entsprechenden Einschränkungen für die falsch positiv getesteten Personen und natürlich auch deren Kontaktpersonen, die sich dann in einem falschen Glauben auch alle testen lassen würden, usw. usw.   

Für die Praxis bedeutet dies, dass ein diagnostischer Test alleine oftmals nicht ausreicht, um eine „Ja“- oder „Nein“-Diagnose zu stellen. Auch die individuelle Situation der Getesteten und das Einschätzungsvermögen von Arzt oder Ärztin spielen eine wichtige Rolle bei der Diagnosestellung. Für mehr Informationen siehe auch hier ...

 

Ergeben sich Hinweise eines begründenden Verdachtes, werden wir den entsprechenden Patienten selbstverständlich umgehend der Labortestung auf das Virus zuführen. Wer diese Durchführt und wo die Testung stattfindet, wird nach Absprache mit dem Gesundheitsamt entschieden. 

 

 

Welchen Personen sollten aufgrund aktuellen Coronavirus-Pandemie von sich aus zusätzliche Maßnahmen ergreifen?

 

1. Alle Reiserückkehrer aus COVID-19-Risikogebieten

  • ohne Atemwegssymptomen, bis 14 Tage nach Rückkehr
  • mit Atemwegssymptomen, wenn diese innerhalb 14 Tagen nach Rückkehr begonnen haben

 

2. Die Personen, die einen direkten Kontakt zu einem der beiden o.g. Reiserückkehrertypen hatten

  • ohne Atemwegssymptomen, bis 14 Tage nach Rückkehr der Kontaktperson ohne anschließende Erkrankung der Kontaktperson, sonst bis 14 Tage nach direktem Kontakt bei erkrankter Kontakperson
  • mit Atemwegssymptomen, wenn diese innerhalb von 14 Tagen nach direktem Kontakt begonnen haben

 

3. Die Personen mit einem direkten Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall

  • ohne Atemwegssymptomen, bis 14 Tage nach direktem Kontakt
  • mit Atemwegssymptomen, wenn diese innerhalb von 14 Tagen nach direktem Kontakt begonnen haben

 

4. Die Personen, die sich seit dem 15. Februar 2020 im Landkreis Heinsberg (mit direktem Menschenkontakt) aufgehalten haben oder direkten Kontakt zu Personen aus dem Landkreis Heinsberg hatten UND an Atemwegssymptomen leiden, sodenn diese innerhalb 14 Tagen nach Rückkehr / Kontakt begonnen haben.

 

 

5. Die Personen, die direkten Kontakt zu einem "begründeten Verdachtsfall" (Punkte 1-3) hatten, der vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurde. 

 

 

Wie sollten sich die Personen mit einem "Verdacht" einer Coronavirus-Infektion verhalten?

In keinem Fall sollte einfach wie ansonsten üblich ein niedergelassener Arzt oder eine Notfallambulanz ohne vorige Vorankündigung und Aufklärung über den Verdachtsfall einer Coronoavirusinfektion aufgesucht werden!

 

Es sollte der zuständige Hausarzt und/oder das zuständige Gesundheitsamt telefonisch oder via E-Mail informiert werden.

 

Ennepe-Ruhr-Kreis
Fachbereich Soziales und Gesundheit
Hauptstr. 92
58332 Schwelm

Telefon: 02336 / 932-469

E-Mail: infektionsschutz@en-kreis.de

 

Der Hausarzt wird nach Einschätzung der persönlichen Risikokonstellation die Informationen dann geordnet an das zuständige Gesundheitsamt weiterleiten. Das Gesundheitsamt entscheidet dann über das weiterführende Vorgehen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes.

 

Für alle Personen mit einem begründeten Verdacht einer Coronavirusinfektion gilt, dass Sie ihre Wohnung NICHT verlassen sollten und sich - soweit möglich - von in der Wohnung lebenden Personen fern halten.

Siehe auch Frage: Was soll ich bei einer häuslichen Quarantäne beachten?

 

 

Wie sollten sich Personen verhalten, die in der Situation eines Verdachtes einer Coronavirusinfektion kurzfristig medizinische Hilfe brauchen?

Personen mit akut aufgetretenen, schweren Symptomen können, ohne Umwege über das Gesundheitsamt, telefonisch die Notaufnahme eines nahgelegenen Krankenhauses kontaktieren. Hierbei immer mit dem klar formulierten Hinweis einer möglichen Coronavirus-Infektion.

 

Personen mit plötzlich aufgetretenen und als möglicherweise lebensbedrohlich wahrgenommenen Symptomen können natürlich auch telefonisch das Rettungswesen unter 112 kontaktieren. Auch hierbei bitte IMMER mit dem klar formulierten Hinweis einer möglichen Coronavirus-Infektion.

 

 

Wo kann man sich in einem persönlichen Gespräch informieren und weiterführende Fragen um das Thema Coronavirus klären?

 

Neben den örtlichen Gesundheitsämtern, sind einige CORONA-Telefon-Hotline Angebote für Fragen eingerichtet:

 

Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung:   116 117  

 

Allgemeine Hotline des Bundesgesundheitsministeriums: 030 / 34 64 65 100

 

Allgemeine Hotline des Landes NRW:   0211 / 85 54 774 

 

Allgemeine Hotline (Stadt Bochum):   0234 / 910 55 55

 

Allgemeine Hotline (AOK):   0800 / 1 265 265

 

Allgemeine Hotline (Barmer) :   0800 / 84 84 111

 

Hotline für TK-Versicherte:   040 / 46 06 61 91 60

 

Hotline für DAK-Versicherte:   0800 / 1111 841

 

Erreger:

neuartigs Coronavirus

syn. 2019-nCoV

syn. Coronavirus SARS-CoV-2

 

Erkrankung:

COVID-19

syn. Corona Virus Disease 2019

syn. Coronainfektion



März 2020 - Die Praxis Dr. Beck & Kollegen erinnert Sie an die jährliche Grippe Impfung

Mit einer Mail unter dem Link Button "Infoverteiler Grippeimpfung" auf unserer Startseite und der kurzen zusätzlichen Information "MAIL" und/oder "SMS (+ Rufnummer)", werden Sie von uns in unseren E-Mail- und/oder SMS-Verteiler für die jährliche Grippe-Impfung aufgenommen.

 

Mit Ihrem Einverständnis erfolgt dann jährlich eine Erinnerung per Mail und/oder SMS, welche Sie an die zu diesem Zeitpunkt anstehende Grippe-Impfung Ihrer Familie aufmerksam machen soll. Sie erfahren hierdurch wann die Grippe-Impfstoffe bei uns eintreffen und Sie einen passenden Termin vereinbaren können.

 

Wir empfehlen allen Familien die jährliche Grippeschutz-Impfung!

 

Es handelt sich um die mit großem Abstand wirksamste Maßnahme zur Reduktion des jährlichen Influenza-Erkrankungsrisikos. Dieses gilt insbesondere im Kindes- und Jugendalter, da hier das relative Erkrankungsrisiko und die Impfungsschutzrate deutlich höher im Vergleich zu anderen Altersklassen liegen.   

Kinder sind die Hauptüberträger der Influenza während einer Grippesaison, Kinder tragen die Influenzaviren in die Familien und damit letztlich an die eigentlichen Risikopatienten (z.B. Großeltern) heran. Es kann daher mit einer Grippeschutzimpfung der Kinder von einer zusätzlichen signifikanten Risikoreduktion der Erkrankungswahrscheinlichkeit aller übrigen Familienmitglieder ausgegangen werden.

 



Februar 2020 - Die Praxis Dr. Beck & Kollegen informiert über das Masernschutzgesetz

Das Masernschutzgesetz gilt ab dem 1. März 2020. Alle nach 1970 geborenen Personen, die in einer Gemeinschaftseinrichtung über 4 Wochen betreut werden und das erste Lebensjahr überschritten haben, müssen einen ausreichenden Impfschutz gegen das Masernvirus nachweisen. Dies gilt für alle Personen, die in einer Einrichtungen betreut werden sowie für alle in den Gesundheitseinrichtungen Tätige.

 

Für Kinder, die bereits vor dem 1. März 2020 einen Kindergarten oder Schule besuchen sowie für Beschäftigte in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen gilt eine Nachweisfrist bis zum 31. Juli 2021.

 

Die betroffenen Personen müssen der Leitung der jeweiligen Einrichtung eines der folgenden Nachweise vorlegen: (vgl. § 20 Absatz 9 Infektionsschutzgesetz, IfSG)

  • einen Impfausweis, aus dem hervorgeht, dass ein hinreichender Impfschutz gegen Masern besteht
                   Kinder 1 - 2 Jahre =        Eine dokumentierte Masernimpfung
                   Kinder ab 2 Jahre =        Zwei dokumentierte Masernimpfungen im Abstand von min. 4 Wochen
  • ein ärztliches Zeugnis darüber, dass bei ihnen ein Impfschutz gegen Masern besteht
  • ein ärztliches Zeugnis darüber, dass bei ihnen eine Immunität gegen Masern vorliegt
  • ein ärztliches Zeugnis darüber, dass sie aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können

Wird keiner dieser Nachweise vorgelegt, kann die Person nicht in der Einrichtung tätig werden oder dort betreut werden.

 

Wenn es sich um Personen handelt, die in die Einrichtung aufgenommen werden müssen (z.B. Schulpflichtige in der Schule), aber kein Nachweis vorgelegt werden kann, hat die Leitung der jeweiligen Einrichtung unverzüglich das Gesundheitsamt darüber zu benachrichtigen.

 

Mehr Informationen finden Sie unter:

 

www.maserschutz.de

 



Februar 2020 - Die Praxis Dr. Beck & Kollegen ist länger für Sie da

Gute Neuigkeiten für unsere Patienten. Die Praxis Dr. Beck & Kollegen hat sich entschlossen, ab 2020 den Praxisurlaub von sechs auf vier Wochen im Jahr zu reduzieren. Durch das Ärzteteam können wir Sie nun noch kontinuierlicher über das Jahr betreuen.



Januar 2020 - Praxis Dr. Beck & Kollegen verordnet unverändert wenig Antibiotika

Der bewusste und evidenzbasierte Einsatz antibiotischer Wirkstoffe ist eine unserer wichtigsten Aufgaben im Rahmen der Versorgung unserer Patienten.

 

Das Verordnungsmanagement der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) ermöglicht allen Praxen ihr Verordnungsverhalten in Bezug auf systemische Antibiotika im Vergleich zur Fachgruppe abzubilden.

 

Die Praxis Dr. Beck & Kollegen liegt im Vergleich mit den übrigen Praxen für Kinder- und Jugendmedizin unverändert deutlich unter dem Durchschnitt in Bezug auf die Verordnungshäufigkeit systemischer Antibiotika in Westfalen Lippe.


                       Auszug aus dem Antibiotikabericht des Verordnungsmanagements der KVWL vom 04.11.2019

                          Auswertungsquartal I/2019

                          VG = kinder- und jugendmedizinische Praxen der Bezirksstelle


Oktober 2019 - Neu - Mittelohrdiagnostik in der Praxis Dr. Beck & Kollegen

Ab sofort können wir Ihnen mit unserem Messgerät "EasyTymp" der Firma MAICO eine moderne und differenzierte Mittelohrdiagnostik im Kindes- und Jugendalter anbieten.

Das vollautomatische Tympanometer ist nicht auf die Mitarbeit des Kindes angewiesen, schmerzfrei und innerhalb einiger Sekunde durchführbar.

 

Medizinischer Hintergrund unseres neuen Angebotes:

Nach banalen Infekten der oberen Atemwege verbleibt im Kindesalter häufig Flüssigkeit (Erguss) in der Paukenhöhle des Mittelohres. Es entsteht ein sog. Paukenerguss. Dieser kann sich in den kommenden Wochen resorbieren bzw. ablaufen oder aber auch bei dauerhaft schlechter Belüftung der Paukenhöhle, viele Monate das Hörvermögen des Kindes beinträchtigen.

Ähnlich verhält es sich mit den häufig im Kindesalter vorkommenden Tubenbelüftungsstörungen, die u.a. zu einem anhaltenden Unterdruck in der Paukenhöhle, mit entsprechender Hörminderung führen können.  

Gerade bei Kindern zwischen 2 und 5 Jahren besteht häufiger die Gefahr, dass eine länger anhaltende Hörminderung die Sprachentwicklung stört. In dieser Situation ist eine Weiterleitung zu den HNO-Ärzten zur erweiterten Beratung sinnvoll und notwendig.

 

Ihr Vorteil:

Bisher mussten wir alle Kinder mit häufiger wiederkehrenden Paukenergüssen zur Tympanometrie zu den umliegenden HNO Ärzten überweisen. Mit unserem modernen Tympanometer sind wir nun in der Lage, schallleitungsbedingte Hörminderungen im weiteren Verlauf auch in unserer Praxis zu kontrollieren.

EasyTymp der Firma MAICO



Oktober 2019 - Jetzt gegen die Grippe impfen

Seriöse Rechenmodelle geben ein gutes Gefühl für die Relevanz der Grippewelle in Deutschland.

Jedes Jahr infizieren sich im Rahmen der Grippewelle 5 - 20 % der gesamten Bevölkerung in Deutschland, das sind 4 - 16 Millionen Erkrankte jedes Jahr. Die offiziellen Meldezahlen liegen um den Faktor 20 niedriger, da nur in den wenigsten Praxen routinemäßig Influenzatestungen durchgeführt werden.

Es kommt zu vielen Millionen zusätzlicher Arztbesuche, viele zehntausende zusätzlicher Krankenhauseinweisungen und vielen tausend grippebedingter Todesfällen.

 

Konkrete Zahlen der einzelnen Jahre sind auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut nachzulesen:

 

Medezahlen zur letzten Grippe-Saison Winter 2018/2019:

- 182 291 nachgewiesene Grippekranke bundesweit

- 45 000 grippebedingte Krankenhauseinweisungen

- 963 Patienten starben nachweislich an einer Grippeinfektion

 

Zahlen der Praxis Beck der letzten Grippe-Saison Winter 2018/2019:

- 124  nachgewiesene Grippeinfektionen

0   davon Influenza B

                     124   davon Influenza A   (H3N2; H1N1 pdm09)

 

Warum Kinder und Jugendliche impfen?

Kleinkinder, junge Schulkinder und Jugendliche erkranken im Vergleich zu anderen Altersgruppen deutlich häufiger an der saisonalen Influenza. Die Grippeerkrankung verläuft im Kindesalter meist milder und die Komplikationsrate ist deutlich geringer.

Betroffene Kinder übertragen die Grippeviren allerdings auch häufiger an ihre Familienmitglieder, so dass - statistisch betrachtet - jedes Kind 2 - 3 weitere Familienmitglieder mit der Grippe ansteckt.

Vor diesem Hintergrund ist eine Impfung insbesondere im Kindes- und Jugendalter sehr sinnvoll und effektiv für die Familien. Viele Länder verfolgen diese Strategie schon in ihren Impfplänen und empfehlen eine generelle Grippeimpfung aller Kinder.

 

Wirksamkeit:

Die Wirksamkeit der Grippe-Impfung im Kindes- und Jugendalter liegt bei ca. 60 - 90 Prozent und damit höher als in den anderen Altesgruppen.

 

Verträglichkeit:

Der Grippeimpfstoff ist ein sog. Spaltimpfstoff und besteht nicht aus vermehrungsfähigen Erregern. Er ist sehr gut verträglich. Die Rate an milden und kurz anhaltenden fieberhaften Reaktionen in den ersten 2 Tagen nach der Impfung liegt bei Kleinkindern im Bereich von 10 %, bei Schulkindern und älteren Impflingen deutlich geringer als 10 %.

 

Aufwand und Kosten:

Wir bieten Ihnen die Grippeimpfung der ganzen Familie in einem Termin in unserer Praxis an.

Die Kosten des wirksameren 4-fach Impfstoff gegen die Grippe werden von allen Kassen zu 100% übernommen.



Oktober 2019 - Wintersprechstundenzeiten vom 01. Oktober bis zum 31. März 2020

Liebe Patienten, liebe Eltern,

 

der Herbst 2019 ist da und die Infektrate im Kindes- und Jugendalter beginnt zu steigen.

 

Ab 01. Oktober gelten unsere bewährten Wintersprechstundenzeiten, in welchen den täglichen Akutsprechstunden zur Behandlung akuter Anfragen (insb. der Infektionserkrankungen) deutlich mehr Raum gegeben wird.

 

Statt nur 9 Stunden in der Woche im Sommer, bieten wir über 15 Stunden für die Akutsprechstunde pro Woche im Winter an.

Im Gegenzug müssen im Winter unsere Terminzeiten reduziert werden. Statt knapp 19 Terminsprechstunden pro Woche im Sommer bieten wir rund 13 Stunden Terminsprechstunden pro Woche von Oktober bis März an.

 

Akutanfragen, Vertretungen und Notfälle werden auch im Winter 2019/20 von unserer Praxis jederzeit behandelt.

 

.. mehr Informationen unter Punkt "Sprechstundenzeiten"



Oktober 2019 - Termin Erinnerung per SMS in der Praxis Dr. Beck & Kollegen

Wir bitten Sie aus organisatorischen Gründen Ihre planbaren Temine sehr frühzeitig zu vereinbaren (4 - 6 Monate vorab). Dies hat in der Vergangenheit immer wieder dazu geführt, dass längerfristig vereinbarte Termine bei Ihnen in Vergessenheit gerieten und schließlich ungewollt versäumt wurden.

 

Um Ihnen Ihr Terminmanagement zu erleichtern, haben wir uns für einen Termin-Erinnerungs-Service per SMS entschieden.

 

Im Falle Ihres Einverständnisses, senden wir Ihnen eine Woche vor Ihrem Termin eine Erinnerungs-SMS mit Ihren Termindaten zu.

 

Hierdurch werden Sie an Ihren anstehenden Termin erinnert, haben alle Termindaten im Handy und  sollten genug Zeit haben, im Falle eines Hinderungsgrundes, den Termin per Telefon oder E-Mail frühzeitig abzusagen.

 

Wichtiger Hinweis:

Es handelt sich nicht um eine automatisierte Erinnerung an empfohlene Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen. Diese entnehmen Sie bitte unserem ausgehändigten Praxis-Terminplaner und/oder nutzen das kostenlose E-Mail Angebot der  Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter folgendem Link: kindergesundheit-info.de.

 

... nähere Informationen zu unserem Termin-Erinnerungs-Service finden Sie bald hier.

                                  ! NEU !

 

Termin Erinnerung per SMS

in der Praxis Dr. Beck & Kollegen

 



Oktober 2019 - Telefonsprechstunde in der Praxis Dr. Beck & Kollegen

Viele kleinere Probleme und Fragen unserer Sprechstunden, können auch ohne Ihre persönliche Anwesenheit in der Praxis besprochen werden. Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir uns daher entschlossen, ab Oktober 2019, an drei Tagen in der Woche, eine Telefonsprechstunde für Sie anzubieten.

Sollte sich das Angebot bewähren, werden wir die Telefonsprechstunden zeitlich weiter ausbauen.

 

Ab Oktober 2019 können Sie per Mail oder Telefon einen 10 minütigen Telefontermin für folgende Ärzte, zu folgenden Zeiten vereinbaren:

 

 

    Beck

    Montag

    11:30 - 12:00 Uhr    

 

   Karadag       

   Donnerstag 

   12:45 - 13:15 Uhr        

 

   Hauptmann 

   Freitag        

   13:00 - 13:30 Uhr     

 

 

Ablauf der Terminvergabe und Telefontermine:

Bitte nennen Sie uns bei der Terminvereinbarung immer ein Stichwort zum Anliegen des Gespräches und natürlich die gewünschte Telefonnummer unter der wir Sie zum Termin erreichen können. Der Arzt wird Sie zum Terminzeitpunkt anrufen. Sollten Sie nicht erreichbar sein (zwei Versuche innerhalb von 2 Minuten), müssen Sie leider einen neuen Telefontermin vereinbaren. Sollte der Arzt Sie aus dringenden Gründen nicht zur vereinbarten Uhrzeit anrufen können, versuchen wir den Termin noch am gleichen Tage, z.B. nach der Sprechstunde telefonisch nachzuholen. Wir werden uns dann mit Ihnen per Mail, SMS oder Telefon in Verbindung setzen. 

 

... nähere Informationen zu unserer Telefonsprechstunde finden Sie bald hier.

 

! NEU !

 

Telefonsprechstunde in der

Praxis Dr. Beck & Kollegen