Aktuelles ...


Hier finden Sie Neuigkeiten der Praxis und um das Thema Kinder- & Jugendmedizin ...



Mai 2022 - STIKO empfiehlt COVID-19-Impfung für 5 - 11 Jahre

 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat nach sorgfältiger Abwägung aller verfügbaren wissenschaftlichen Daten am 24.05.2022 ihre COVID-19-Impfempfehlung für Kinder aktualisiert:

 

 

1. Die STIKO empfiehlt allen gesunden Kindern 5 – 11 Jahren die Durchführung mindestens einer COVID-19- Impfung.

Ist der Zeitpunkt einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion bekannt, soll die Impfung frühestens 3 Monate nach der Infektion verab­reicht werden. Gesunde Kinder, die bereits eine 2-malige Imp­fung erhalten haben, sollen zunächst nicht er­neut geimpft werden. Für alle Kinder wird die Frage der Notwendigkeit einer Vervollständigung der Grundimmunisierung bzw. einer Auffrischimpfung im Spätsommer bzw. vor Wiederanstieg der Infektionszahlen erneut evaluiert.

 

Darüber hinaus kann individueller Wunsch der Kinder und/oder Eltern bzw. Sorgeberechtigten und nach entsprechender ärztlicher Aufklärung auch eine vollständige Grundimmunisierung erfolgen (2 Impfungen im Abstand von 3 - 6 Wochen).

 

 

2. Die STIKO empfiehlt gesunden Kinder eine vollständige Grundimmuni­sierung mit 2 Impfstoffdosen, wenn sich in ihrem Umfeld enge Kontakt­personen mit hohem Risiko für einen schwe­ren COVID-19-Verlauf befinden, die durch eine Impfung selbst nicht sicher geschützt werden können.

Gesunde Kinder, die bereits eine 2-malige Imp­fung erhalten haben, müssen zunächst nicht er­neut geimpft werden.

 

 

3. Die STIKO empfiehlt Kindern mit enstprechenden Vorerkrankungen eine Grundimmunisierung mit 2 Impfungen (Abstand 3 – 6 Wochen) sowie eine Auffrischimpfung (Abstand 3 Monate).

 

 

Die Erweiterung der Impfempfehlung auf alle Kinder von 5 - 11 Jahre wird vorsorglich ausge­sprochen, weil ein erneuter Anstieg von SARS-CoV-2-Infektionen im kommenden Herbst bzw. Winter zu erwarten ist. Die Impfung der 5 – 11-jährigen Kinder soll vor­zugsweise mit Comirnaty (10 μg) durchgeführt werden.

 

 

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Praxis Dr. Beck & Kollegen zur Aktualisierung der Stellungnahme der STIKO:

Wir begrüßen die Erweiterung der Impfempfehlungen gegen COVID-19 der STIKO ausdrücklich.

 

Ein solider Schutz vor symptomatischer Infektion, schwe­rer Erkrankung und Transmission (Weitergabe des Virus) ist erst durch eine mehrmalige Auseinandersetzung mit dem SARS-CoV-2- Spikeprotein zu erlangen. Die Impfung hat sich in allen Studien und den bisherigen Beobachtungszeiträumen auch in der Altersklasse 5 - 11 Jahre als sehr sicher und wirksam erwiesen. Allein in Deutschland wurden vom Dezember 2021 bis Mai 2022 bereits 5,3 Millionen Kinder zw. 5 - 11 Jahre grundimmunisiert, weltweit sind es bereits viele hundert Millionen Kinder.

 

Wie bei jeder Impfung können auch nach der Corona-Schutzimpfung mit dem Kinder-Impfstoff von BioNTech/Pfizer bei Kindern Impfreaktionen oder unerwünschte Nebenwirkungen auftreten.

Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten allermeist nur Stunden bis zu wenigen Tage an.

 

Die beobachteten Impfreaktionen in der Zulassungsstudie bei Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren sind ähnlich wie bei Personen ab 12 Jahren.

 

Die häufigsten Impfreaktionen waren folgende lokale Reaktionen:

  • Missempfindungen an der Impfstelle              80 %
  • Phase der Müdigkeit/Abgeschlagenheit          50 %
  • Phase mit Kopfschmerzen                                 30 %
  • Phase mit Gliederschmerzen                            10 %
  • Phase mit mildem Fieber                                   3 - 7 %                  (1. Impfung 3 %;  2 Impfung 7%)

Insgesamt fühlen wir uns in unserer bisherigen Einschätzung und Handhabung der COVID 19 Impfung durch die Erweiterung der Impfempfehlung der STIKO bestätig.

 

 

Anfragen für einen COVID-Impftermin bitte per Mail an:       

 

termin-praxis-beck@web.de

 

 

COVID-Impfsprechstunden der Praxis:

Dienstag:           11:00 - 13:00 Uhr

Donnerstag:      09:00 - 11:00 Uhr

 

 



April 2022 - Wegfall von Corona-Sonderregelungen seitens der Krankenkassen

Wie in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, so sind auch im Bereich der ambulanten medizinischen Versorgung zum 01. April 2022 viele Corona-Sonderregelungen ausgelaufen. In einigen Punkten sind die Rücknahmen in Anbetracht der Pandemieentwicklung nachvollziehbar und sinnvoll, in andere Bereichen emfanden wir die Pandemie-Sonderregelungen sinnvoller als die Regelunden vor der Pandemie.

 

Die für unsere Betreuung wichtigsten Rücknahmen möchten wir Ihnen kurz erläutern, damit Sie nachvollziehen können, warum wir Ihnen einige lieb gewonnene Betreuungsangebote nicht mehr oder nur noch eingeschränkt machen können.

 

 

Konsultation per Telefon / Telefonsprechstunde:

Während der Corona-Pandemie wurden die Möglichkeiten für Konsultationen per Telefon für alle Fachgruppen stark ausgeweitet. Dies half uns mit Ihnen in Kontakt zu treten, ohne dass Sie sich durch einen persönlichen Kontakt mit der Praxis, einem theoretischen Infektionsrisiko aussetzen mussten. Die Abrechnungsmöglichkeiten telefonischer Beratungen wurden nun leider wieder deutlich eingeschränkt, so dass wir auch unser Angebot an Telefonsprechstundenzeit entsprechend reduzieren müssen.

Wir werden Sie daher in Zukunft wieder deutlich häufiger zu einem persönlichen Gespräch in die Praxis bitten müssen. Diese Abrechnungsänderung ist aus unserer Sicht sehr bedauerlich, da wir die Telefonkonsultation als sehr sinnvolle und praktische Ergänzung zu unseren Akutsprechstunden empfunden haben.

 

 

Konsultation per E-Mail / E-Mail-Beratung:

Im Rahmen der Corona-Pandemie haben wir zusätzlich unsere Beratung und Betreuung per E-Mail sehr stark erhöht. Bis zu 50 E-Mails mit medizinischen Fragestellungen trafen zu Hochzeiten der Pandemie täglich bei uns ein. Wir haben diese Möglichkeit der Betreuung für Sie gerne genutzt, da sich Beratungen und visuelle Beurteilungen in vielen Fällen auch sehr gut per E-Mail durchführen lassen. Hiermit konnten zusätzliche Arzt/Praxiskontakte nochmal deutlich reduziert werden. 

Wichtig für Sie zu wissen: Die Abrechnung von Konsultationen und Bratungen per E-Mail wird gar nicht in der GKV-Vergütungsverordnung der Ärzte, dem Einheitlicher Bewertungsmaßstab (EBM), abgebildet. Diese Beratungsleistung ist nicht vorgesehen. Wir waren und sind daher darauf angewiesen, dass Sie uns in der Folge der Beratung die Versicherungskarte des Patienten bis zum Ende des Quartals einreichen. 

Wir werden auch weiterhin medizinische Anfragen per Mail für Sie beantworten, können diese aber im Sommer nicht mehr in einem vergleichbaren Umfang anbieten. 

 

 

Versand von Dokumenten an Sie / Portokosten:

Die Portokosten für den Briefversand konnten wir bis zum 31.03.2022 noch über eine Pandemie-Sonderziffer kostendeckend mit den Krankenkassen abrechnen. Mit dem 01.04.2022 fällt diese Sonderregel ebenfalls auf die Vorpandemieregelung zurück. Es stehen uns nun sage und schreibe 38,88 Euro pro Vierteljahr für die Vergütung aller Briefe und Faxe der im Quartal versorgten GKV-Patienten zur Verfügung. Bedeutet leider auch hier, dass wir unseren gesetzlichen versicherten Patienten nur noch in begründeten Einzelfällen Verordnungen, Rezepte, o.ä. postalisch zustellen können.

Auch die Rücknahme diese Pandemieregelung erscheint uns nicht zeitgemäß und verhältnismäßig. Gerne würden wir Ihnen auch weiterhin unnötige Wege in unsere Praxis ersparen, leider liegt es nicht an uns dies zu entscheiden. Es steht uns zudem kein datenschutzkonformer, digitaler Weg zur Überstellung von GKV-Dokumenten zum Patienten zur Verfügung.

Sie werden also leider Ihre Überweisungen, Rezepte und Verordnungen wieder persönlich bei uns abholen müssen. Die Verwaltung von "Portokonten" einzelner Familien, ist bei der Gesamtzahl versorgter Patienten udn Familien für uns nicht umsetzbar.

 

 

Wir hoffen mit diesen Informationen Ihr Verständnis geweckt zu haben, dass einige komfortable und praktische  Betreuungsmöglichkeiten leider nur noch in eingeschränktem Maß zur Verfügung stehen.  

 

 



April 2022 - Praxis Dr. Beck & Kollegen wechselt in den "eingeschränkten Regelbetrieb"

 

Der Winter neigt sich dem Ende entgegen und die Omikronwelle hat für die Kinder- und Jugendlichen Ihren Scheitelpunkt bereits hinter sich.

Zumindest in Bezug auf die Coronapandemie hoffen wir daher auf eine fortwährende Entspannung in den kommenden Wochen und Monaten.

 

Wir haben uns daher als Praxis entschlossen, den Modus der „pandemischen Notversorgung“ ab dem 01. April 2022 wieder aufzuheben und in den „eingeschränkten Regelbetrieb“ überzugehen.

 

 

 

 

 

Im Detail bedeutet das ab 01. April 2022:

 

 

1. Zusammenlegung der beiden Akutsprechstundenteile zu einer gemeinsamen Akutsprechstunde

 

Die aktuell räumlich getrennten Akutsprechstunden „Allgemeine Akutsprechstunde“ und „Infektsprechstunde Atemwege“ werden wieder zu einer „Akutsprechstunde“ zusammengelegt. Als Eingang zur Akutsprechstunde dient nun wieder der Haupteingang (links vom Aufzug).

 

 

 

ACHTUNG ! Selbsttestpficht für Infektpatienten !:

 

Alle Kinder bzw. Jugendlichen mit Zeichen eines Atemwegsinfektes müssen vor der Vorstellung bei uns einen Corona-Antigen-Schnelltest (Selbsttest) zu Hause durchführen (nicht älter als 6 Stunden). 

 

Ist der Corona-Selbst-Test negativ kann die Versorgung im Rahmen der Akutsprechstunde stattfinden, ist der  Corona-Selbst-Test positiv, bitten wir Sie unbedingt um konkrete Vorankündigung. In diesem Fall wird die Versorgung unter Einsatz besonderer Infektionsschutzmaßnahmen in unserem Infektraum erfolgen. Nebeneingang RECHTS vom Aufzug, ohne Kontakt zur Anmeldung. Details werden wir Ihnen im Rahmen der Voranmeldung mitteilen.  

 

 

 

 

2. Auflösung der zeitlichen Zweiteilung des Tages in Bezug auf die Termin- und Akutsprechstunde

Die Terminsprechstunde und Akutsprechstunde findet nun wieder vormittags und nachmittags statt. Es sind also auch wieder nachmittägliche Termine für unsere Schulkinder möglich.

 

 

 

 

3. Rückbau der COVID-Impfsprechstunde auf zwei Sprechstundenabschnitte in der Woche

 

 

Die Covid-Impfungen finden ab 01. April nun nur noch zu folgenden Zeiten statt:

 

  • Dienstag         11:00 – 13:00 Uhr
  • Donnerstag    09:00 – 11:00 Uhr    

 

               

 

 

 

4. Ab dem 01. April 2022 gelten wieder unsere regelhaften Sommerzeiten der Sprechstunden.

 

 

Akutsprechstunden

 

 

Montag            10:00 – 12:00   &   16:00 – 17:00

 

Dienstag          11:00 – 12:00    &  16:00 – 17:00

 

Mittwoch         11:00 – 12:00

 

Donnerstag     11:00 – 12:00    &   16:00 – 17:00

 

Freitag             11:00 – 12:00

 

 

 

Terminsprechstunden

 

 

Montag            7:45 – 10:00     &    14:15 – 16:00     

 

Dienstag          7:45 – 11:00      &    14:15 – 16:00     

 

Mittwoch         7:45 – 11:00

 

Donnerstag     7:45 – 11:00      &    14:15 – 16:00     -

 

Freitag             7:45 – 11:00

 

 

 

 

 

 

Alle anderen Corona-Infektionsschutzmaßnahmen haben zunächst weiterhin Bestand:

 

  • SMS-Abruf statt Wartezimmer
  • FFP2 Maskenpflicht für alle Patienten und Begleitpersonen ab 14 Jahren
  • Mundschutzpflicht für alle Patienten und Begleitpersonen ab 6 Jahren
  • Handschuh / FFP2 Schutz der Mitarbeiter
  • Hygieneregeln in den Praxisräumen
  • Anmeldepflicht (per Mail, Onlinefunktion, Telefon) der Patienten - von Notfällen abgesehen -
  • Reduktion der Begleitpersonen
  • Händedesinfektion der Patienten
  • Kein Beschäftigungsmaterial für die Kinder
  • Verbot für Essen und Trinken
  • Erweiterte Oberflächenhygiene  
  • Abstandsgebot

 

 

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Jetzt Ihre Vorsorgeuntersuchungen für Ihre Kinder vereinbaren!

 

 

 

Mit dem Wechsel in den eingeschränkten Regelbetrieb, wachsen ab April 2022 nun auch wieder unsere Versorgungskapazitäten in der Terminsprechstunde deutlich an.

Die aktuell aufgehobenen "Vorsorge-Grenzzeiten" bleiben angesichts der Corona-Pandemie unverändert für die Kinder ausgesetzt (U6 – U9), so dass wir Ihnen anbieten möchten, die im Rahmen des Corona-Winters verschobenen bzw. abgesagten Vorsorgeuntersuchungen, ab April 2022 bei uns nachzuholen. 

 

 

 

Der Terminkalender der Praxis ist aktuell bis zum 30. Juni 2022 freigegeben, sodass Ihnen ab sofort viele Terminmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Januar 2022 - COVID-Testung nur noch bei Symptomen oder pos. Schnelltest möglich

Aufgrund stark ansteigender COVID-19-Erkrankungszahlen, muss sich die Praxis Dr. Beck & Kollegen nun deutlich stärker auf die direkte Patientenversorgung fokussieren.

 

Daher können wir leider für die Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes nur noch sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen. 

 

Eine Abstrichdiagnostik auf COVID-19 (PCR oder zertifizierter Antigenschnelltest) ist daher nur noch in folgenden Situationen bei uns möglich:

  1. Hinweisgebende Symptome      (nach ärztlicher Einschätzung)
  2. Kontaktfall MIT Symptomen      (= begründeter Verdachtsfall)
  3. Positiver Schnelltest                  (= Konfirmationsdiagnostik nach positivem Schnelltest)

 

 

 Alle anderen Testmotive wenden sich bitte an die umliegenden Corona-Testzentren:

  • Freitestung aus Kontaktquarantäne
  • Freitestung aus Isolation
  • Kontaktfall OHNE Symptome
  • Corona-Warn-App Alarm
  • etc.

 

 

Auswahl örtlicher Testzentren:

 

Testzentrum Sprockhövel, Alte Feuerwehr Niedersprockhövel, Hauptstraße 6b , 45549 Sprockhövel; täglich von 10:00 Uhr - 18:00 Uhr; Tele.: 02324 / 91 99 8 170

 

 

MBD Testcenter Ennepetal-Milspe, Gasstr. 10, 58256 Ennepetal, Montag bis Sonntag von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr ohne Terminvergabe

 

 

Testcenter Mollenkotten 220, Wuppertal: Reitemeier Hebben Rettungsdienst Mo. – So. auch feiertags v. 8.00 – 18.00 Uhr ohne Terminvergabe

 

 



Januar 2022 - Erweiterung des COVID-Impfangebotes auf Erwachsene

 

Ab Montag, den 24.01.2022, erweitern wir unser COVID-Impfangebot mit BioNTech/Pfizer auf alle interessierten Mitbürger, unabhängig der  Altersklasse und hausärztlichen Anbindung.

 

 

Aufgrund der aktuell begrenzten Impfstofflieferungen, können wir vorerst nur Woche für Woche eine definierte Anzahl an BioNTech-Impfplätzen für Erwachsene freigeben.

 

 

Interessierte melden sich bitte unter:  termin-praxis-beck@web.de

 

 

Sollten die Impfplätze der aktuellen Woche bereits vergeben sein, dient der E-Mail-Eingang als Warteliste für die Impfplätze der kommenden Wochen.

 

 



Januar 2022 - Vorgehen bei positivem Schnelltest (Selbsttest) eines Kindes

Der Antigen-Schnelltest Ihres Kindes (Kinder und Jugendliche bis zum 18 Geburtstag) ist positiv?

 

 

Übersicht:

 

Antigen Schnelltest positiv, das sollten Sie jetzt tun:

 

1 - Isolation des Kindes

 

2 - Information und Absonderung aller quarantänepflichtigen Haushaltsmitglieder

 

3 - Information aller Kontaktpersonen/Kontaktinstitutionen mit Kontakt 48 Stunden vor positivem Test / 

      Beginn der Symptome

 

4 - Information des Gesundheitsamtes

 

5 - Positiven Antigenschnelltest durch PCR bei uns bestätigen lassen

 

6 - Termin zur Freitestung im Testzentrum vereinbaren

 

 

 

1. Isolation des Kindes

Wenn Ihr Kind ein positives Antigen-Schnelltestergebnis hat, gilt es bis zum Beweis des Gegenteils (in Form einer negativen PCR) als infektiös!

Wer infiziert ist (Nachweis durch offiziellen Schnelltest oder PCR-Test), muss automatisch und auch ohne gesonderte behördliche Anordnung in Isolation. Bringen Sie das Kind also bitte unverzüglich und ohne Umwege in die Wohnung! Dies gilt auch für geimpfte (auch mit Auffrischimpfung) und genesene Personen.

Nutzen Sie hierfür keine Aufzüge und bewegen Sie sich nicht mehr mit dem öffentlichen Nahverkehr. Ihr Kind sollte die Wohnung nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen oder zum Testen verlassen. Wenn Sie einen Garten oder einen Balkon haben, kann es sich dort aufhalten.

Falls es der Altersklasse Ihres Kindes angemessen ist, reduzieren Sie direkten Kontakt zu den weiteren Personen in Ihrem Haushalt. Jugendliche sollten sich in ihrem eigenen Zimmer aufhalten, Familienmahlzeiten sollten nicht zusammen eingenommen werden. Kinder ab 6 - 10 Jahren sollten - wenn möglich - eine Maske tragen, wenn Sie direkten und näheren Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung.

Auch frisch geimpfte oder geimpft / genesene oder geboosterte Haushaltsmitglieder sollten nach Möglichkeit in dieser Zeit keinen Besuch im selben Haushalt empfangen.

 

Hier weitere Verhaltens- und Hygienetipps während der häuslichen Isolierung:

 

 

Ende der Isolation (Isolation bei Infektion mit SARS-CoV-2)

Wer selbst infiziert ist (Nachweis durch offiziellen Schnelltest oder PCR-Test), muss für zehn volle Tage (ab Symptombeginn bzw. positivem Test) in oben beschriebene Isolation. Die infizierte Person kann die 10 Tage Isolation ab dem 7. Tag eigenverantwortlich auflösen, wenn folgendes zutrifft:

  • mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit (ab Tag 5) 
  • offizieller Antigen-Schnelltest (Testzentrum) an Tag 7 negativ

Zur Durchführung des Antigen-Tests dürfen Sie die häusliche Isolation unterbrechen. Ansonsten endet die Isolation für das Kind 10 Tage nach dem Abstrichdatum (des ersten positiven Testergebnisses; Antigenschnelltest bzw. PCR) oder des Symptombeginns (je nachdem was früher auftrat), ohne weiteren Coronatest.

 

 

2. Information und Absonderung aller quarantänepflichtigen Haushaltsmitglieder

Informieren Sie unverzüglich alle Haushaltsangehörigen!

Alle Haushaltsangehörigen müssen sich ebenfalls sofort nach Kenntnis des positiven Schnelltest des Kindes in Quarantäne begeben, außer diese gelten als quarantänebefreit.

 

Quarantänebefreit sind:

  • Personen mit einer zweimaligen Impfung. Dies gilt ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung.
  • Personen mit einer Auffrischungsimpfung. Bei jeglicher Kombination zugelassener COVID-19-Impfstoffe.
  • Geimpfte Genesene. Dies gilt für vollständig Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben.
  • Genesene. Dies gilt ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag ab dem Datum der Abnahme des positiven Tests.

Quarantänepflichtige Haushaltsangehörigen dürfen die Wohnung oder das Haus ebenfalls nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen oder zum Testen verlassen. Ein Aufenthalt auf dem eigenen Balkon oder im eigenen Garten sind möglich.

 

 

Ende der Quarantäne (Kontaktquarantäne)

Auch für Kontaktpersonen besteht die Möglichkeit einer vorzeitigen Beendigung der Quarantäne. Zumindest sofern die in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen nicht selbst im Laufe der Quarantäne positiv getestet werden. Diesbezüglich empfehlen wir tägliche Selbstteste bei allen quarantänepflichtigen Kontaktpersonen.

  • Erwachsene Kontaktpersonen können sich bei Symptomfreiheit für 48 Stunden, frühestens ab dem 7. Tag der Absonderung mittels eines negativen Antigenschnelltestes (PCR) freitesten.
  • Quarantänepflichtige Kitakinder und Schüler können sich bereits ab Tag 5 der Absonderung mit einem negativen Schnelltest (PCR) freitesten.

Das negative Testergebnis (zur vorzeitigen Beendigung der Absonderung quarantänepflichtiger Kontaktpersonen) muss bis zum Ablauf der ursprünglichen Absonderungsdauer mitgeführt und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgelegt werden. Die Möglichkeit zur Freitestung besteht auch, wenn bei Ihnen die Omikron-Variante festgestellt wurde.

 

 

 

3. Information aller Kontaktpersonen/Kontaktinstitutionen mit Kontakt 48 Stunden vor positivem Test oder Symptombeginn

Alle Kontaktpersonen des positiv getesteten Kindes, als auch alle Institutionen, in welchen sich das Kind in den letzten 48 Stunden vor Symptombeginn oder Abstrich (ohne Symptome) aufgehalten hat, sollten von Ihnen über das Antigenergebnis umgehend informiert werden.

Kontaktpersonen sind diejenigen Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als zehn Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Maske bestand, oder Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.

 

 

 

4. Information des Gesundheitsamtes

Informieren Sie unverzüglich nach positivem Antigenschnelltest das Gesundheitsamt. Dieses wird Sie nochmals eingehender Beraten.

Bürgertelefon der Kreisverwaltung: 02333/4031449, erreichbar täglich von 8 bis 18 Uhr

 

 

 

5. Antigentest bei uns durch PCR bestätigen lassen

Selten zeigen Antigen-Schnelltests auch falsch positive Ergebnisse an. Das positive Ergebnis sollte deshalb mittels eines zuverlässigeren PCR-Tests bestätigt werden. Den bei uns hausärztlich angebundenen Kinder & Jugendlichen bieten wir die PCR-Testung zur Infektionsbestätigung an unserem Abstrichfenster an. Erwachsene Personen müssen sich bei Ihren Hausärzten abstreichen lassen. Ist das Ergebnis des PCR-Tests negativ, dann endet die Absonderung direkt mit dem Vorliegen des negativen PCR-Testergebnisses. Die Kosten für die PCR-Nachtestung sind von der Testverordnung des Bundes abgedeckt und somit für Sie kostenfrei. Zur Durchführung des PCR-Tests dürfen Sie die häusliche Absonderung unterbrechen.

Schutzmaßnahmen (Abstand, medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2 Maske) sind dabei unbedingt zu beachten.

 

 

 

6 - Termin zur Freitestung im Testzentrum vereinbaren

Eine Freitestung aus der Quarantäne oder (bei Symptomfreiheit) aus der Isolation, können wir aus Kapazitätsgründen leider nicht mehr anbieten.

Hier stehen Testzentren mit den Antigen-Schnelltesten zur Verfügung.

 

Zur Freitestung wenden Sie sich bitte an ein örtliches Testzentrum:

 

z.B.

 

Testzentrum Sprockhövel, Alte Feuerwehr Niedersprockhövel, Hauptstraße 6b , 45549 Sprockhövel; täglich von 10:00 Uhr - 18:00 Uhr; Tele.: 02324 / 91 99 8 170

 

MBD Testcenter Ennepetal-Milspe, Gasstr. 10, 58256 Ennepetal, Montag bis Sonntag von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr und 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr ohne Terminvergabe

 

Testcenter Mollenkotten 220, Wuppertal: Reitemeier Hebben Rettungsdienst Mo. – So. auch feiertags v. 8.00 – 18.00 Uhr ohne Terminvergabe

 

 

 

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Wann sollte ich zur ärztlichen Untersuchung in die Praxis Dr. Beck & Kollegen?

Ein Arztkontakt Ihres COVID-19 positiven Kindes ist nur im Falle einer COVID-Erkrankung mit starken Symptomen (über das übliche Maß hinaus) notwendig und sinnvoll.

 

Bei folgenden Symptomen bitten wir um eine ärztliche Vorstellung bei uns:

  • anhaltend (über 3 Tage) hohes Fieber (>39°C)
  • Kurzatmigkeit
  • Trinkschwäche
  • Wesensveränderung/Apathie
  • nicht beherrschbare Schmerzen

 

 

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Weiterführende Informationen zur Entschädigung bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Betreuungserfordernis.

 

Seit Anfang 2021 gibt es zwei Regelungen, die greifen, wenn Eltern Verdienstausfall haben, weil sie "corona-bedingt" ihre Kinder betreuen müssen, obwohl diese ansonsten in die Kindertagesstätte oder Schule gehen:

  1. Corona-Kinderkrankengeld
  2. Entschädigung wegen Kinderbetreuung (IfSG)

 

 

Corona-Kinderkrankengeld:

 

Wer ist Kostenträger?

Die gesetzliche Krankenversicherung.

 

Wer hat Anspruch?

Der Anspruch besteht für gesetzlich Krankenversicherte und gilt nur, wenn das zu betreuende Kind jünger als zwölf Jahre ist. Ausnahmen gelten nur für Kinder mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind. Auch Eltern, deren Tätigkeit es ermöglichen würde, von Zuhause zu arbeiten, können die Freistellung und das neue "Corona-Kinderkrankengeld" in Anspruch nehmen.

 

In welcher Situation kann ich Corona-Kinderkrankengeld beantragen?

  1. Kind hat Symptome und ist positiv getestet (= erkrankt an COVID-19) und muss daher in Isolation
  2. Kind hat keine Symptome, ist aber positiv getestet (= infiziert) und muss in häusliche Isolation

 

Wer bescheinigt mir den Status?

Wir stellen eine Kinderbetreuungsbescheinigung aus (Kind-AU; Formular 21), diese wird der Personalabteilung des Arbeitgebers vorgelegt. Angestellte haben meist einen Anspruch auf Lohnfortzahlung von einigen Tagen im Krankheitsfall des Kindes. Ist dieses Jahreskontingent ausgeschöpft, wird die Bescheinigung (Formular 21) an die Krankenversicherung geschickt.

Für die Situation unter Punkt 3 wird die Einrichtung eine Bescheinigung ausgeben, die dann dem Arbeitgeber oder der Versicherung zukommen kann.

 

Wie ist der zeitlicher Umfang des Anspruches?

Die Freistellung mit Kinderkrankengeld kann aktuell (Pandemieregelung) in folgendem Umfang wahrgenommen werden: 30 Tage ab dem ersten Kind und Elternteil, 60 Tage ab dem ersten Kind für Alleinerziehende.

Maximal 65 Tage pro Jahr pro Elternteil bzw. 130 Tage für Alleinerziehende.

 

Wie ist die Höhe der Ersatzleistung "Corona-Kinderkrankengeld" bemessen?

Das Kinderkrankengeld beträgt 90 Prozent des ausgefallenen Nettoeinkommens. Bei Beschäftigten, die innerhalb der letzten 12 Monate eine einmalige Zahlung bekommen haben, wie zum Beispiel Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, 100 Prozent des ausgefallenen Nettoeinkommens. Begrenzt ist es allerdings auf 70 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 112,88 Euro pro Tag. Vom Kinderkrankengeld werden anteilige Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherungsbeiträge abgeführt.

 

 

 

Entschädigung wegen Kinderbetreuung (IfSG)

 

Wer ist Kostenträger?

In Nordrhein-Westfalen (NRW) sind die beiden Landschaftsverbände (Landschaftsverband Westfalen Lippe LWL; Landschaftsverband Rheinland LVR) im Auftrag des Landes NRW für die Entschädigungen zuständig.

 

Wer hat Anspruch?

Arbeitgeber, Selbstständige und Arbeitnehmer können eine Verdienstausfallentschädigung beantragen. Das Gesetz spricht von „erwerbstätigen Sorgeberechtigten“. Es ist also nicht nur auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschränkt, sondern umfasst alle Formen der Erwerbstätigkeit.

 

In welcher Situation kann ich Entschädigung wegen Kinderbetreuungbeantragen?

  1. Kind befindet sich aufgrund einer behördlichen Anordnung in Quarantäne, ohne bisher infiziert zu sein.

 

Wer bescheinigt mir den Status?

Das örtliche Gesundheitsamt wird Ihnen das Quarantäneerfordernis bescheinigen.

Für die Entgegennahme und Abwicklung der Anträge sind in NRW die Landschaftsverbände zuständig.

Über das Onlineportal „Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz“ können Sie sich über die Anforderungen informieren, die Sie bei der Beantragung der Entschädigung beachten müssen. Der Antrag kann über dieses Portal online gestellt werden.

Wie ist der zeitlicher Umfang des Anspruches?

Die Freistellung mit Anspruch auf Entschädigung für Kinderbetreuung nach dem IfSG kann nur in folgendem Umfang wahrgenommen werden

- unabhängig von der Anzahl der Kinder für längstens zehn Wochen pro Jahr,

- unabhängig von der Anzahl der Kinder für eine erwerbstätige Person, die ihr Kind allein beaufsichtigt, betreut oder pflegt, längstens für 20 Wochen pro Jahr

 

 

 

Wie ist die Höhe der Ersatzleistung bemessen?

Für die Höhe des " Freistellung mit Anspruch auf Entschädigung für Kinderbetreuung nach dem IfSG" gilt:

Es werden 67 Prozent des der erwerbstätigen Person entstandenen Verdienstausfalls – für einen vollen Monat jedoch begrenzt auf einen Betrag von höchstens 2 016 Euro – gezahlt.

 

 

Falls Sie weitere Fragen haben schreiben Sie uns gerne unter: info-praxis-beck@web.de

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung

 

 



Januar 2022 - Praxis Dr. Beck & Kollegen wechselt in "Pandemie-Notversorgung"

Liebe Patienten und Familien,

 

die SARS-CoV-2 Variante B.1.1.529, syn. Omikron-Variante, wird sich in den kommenden Wochen auch in unserer Region durchsetzen und die aktuell hohen Infektionsszahlen vermutlich in noch nie dagewesene Inzidenzbereiche führen.

 

Alle Strukturen der medizinischen Grundversorgung bereiten sich aktuell auf die neue Pandemiephase vor. Die Omikronwelle wird die Kapazität des Gesundheitswesen in jeder Hinsicht testen. Mehr denn je befinden wir uns in einer "pandemischen Ausnahmesituation".

 

Bei der Omikron-Variante handelt es sich (u.a.) um eine sog. „Immunescape-Variante", so dass die Wirksamkeit der Impfungen, insb. der Schutz vor symptomatischer Infektion und Transmission (= Weitergabe des Virus), auch unter besten Immunbedingungen (junge, gesunde Individuen, in den ersten 3 Monaten nach einer Boosterimpfung), im Vergleich zur Delta-Variante, um mindestens 20 - 30 % reduziert ist. Belastbare Daten zum genaueren Wirksamkeitsverlust, insbesondere anderer Personengruppen und Wirkziele, stehen aktuell noch aus.

 

Ohne weitere COVID-Infektionsschutzmaßnahmen, im Sinne einer eigenverantwortlichen Verhaltensänderung aller Bürger (sofortige und strikte Kontaktreduktion, konsequentes Maskentragen, Abstand halten, Lüften etc.), werden die erwartbar enormen Omikron-Fallzahlen - trotz einer ggf. geringeren Fallschwere einer Omikron-Infektion - mit ausreichender Wahrscheinlichkeit zu regionalen Überlastungen der (intensiv-) medizinischen Strukturen führen und damit zu einer potentiellen medizinischen Unterversorgung aller Patienten.

 

Die Praxis Dr. Beck & Kollegen nimmt diese neue Pandemie-Situation sehr ernst und wird daher ab Montag, den 10. Januar 2022 und bis auf Weiteres erneut in die

 

"PANDEMIE-NOTVERSORGUNG"

wechseln.

 

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Organisatorische Änderungen der Pandemie-Notversorgung:

 

Räumliche Trennung der Akutsprechstunden

Die bisherige Akutsprechstunde wird erneut (siehe erste Pandemiephase März - 2020) in zwei Sprechstundenbereiche aufgeteilt:

 

--> Allgemeine Akutsprechstunde

Hier erfolgt die tägliche Versorgung von allen Krankheitsbildern und Anfragen abseits der Atemwegsinfekte.

Eingang LINKS vom Aufzug, mit Nutzung der Anmeldung.

 

--> Infektionssprechstunde Atemwege

Hier erfolgt die Versorgung aller Beschwerdebilder, die prinzipiell mit einer SARS-CoV-2 Infektion übereinzubringen sind. Die Versorgung erfolgt hier unter Einsatz besonderer Infektionsschutzmaßnahmen (Infektionsschutzanzug Typ 5/6, Kat. III und FFP2/3 Halbschutzmasken, komplette Wischdesinfektion der kompletten Patientenbereiche nach jedem Patienten.

Eingang RECHTS vom Aufzug, ohne Kontakt zur Anmeldung.

 

 

Strikte zeitliche Trennung der Sprechstundenabschnitte Termin- / Akutsprechstunden

Die Akutsprechstunden finden im verschärften Pandemimodus nur noch einmal pro Tag und immer nur nach der Terminsprechstunde statt.

Hierdurch wird gewährleistet, dass keine Patienten der Terminsprechstunde, mit potentiell infektiösen Patienten der Akutsprechstunde im Ein-/ oder Ausgangsbereich in Kontakt kommen.

Zudem werden hierdurch die Infektionsräume nach der Infektsprechstunde des Tages nicht mehr genutzt und stehen der erweiterten Desinfektionsreinigung zur Verfügung.

 

 

FFP2 Maskenpflicht ab 14 Jahren

Im Rahmen der Pandemienotversorgung besteht in unserer Praxis eine FFP2-Maskenpflicht für die Altersklasse ab 14 Jahre. Medizinische Masken (sog. OP-Masken) sind nicht mehr ausreichend. 

 

Im Detail bedeutet dies für Sie folgendes:

- Kinder bis fünf Jahre können, müssen aber weiterhin keine Maske tragen

- Bei Kindern/Jugendlichen von sechs bis 14 Jahren genügt eine medizinische Maske (OP-Maske)

- ab einem Alter von 14 Jahren gilt bei uns eine FFP2-Maskenpflicht

 

Als Maske mit ausreichender Schutzklasse gelten bei uns alle Masken mit FFP2, N95, KN95 Siegel.

Für alle Patienten und Begleitungen, die keine geeignete Maske mitführen, wird diese an den Eingängen gegen einen Selbstkostenpreis abgegeben.

 

 

Alle anderen Corona-Infektionsschutzmaßnahmen haben weiterhin bestand:

• SMS-Abruf statt Wartezimmer

• Mundschutzpflicht für alle Patienten und Begeleitpersonen ab 6 Jahren

• Handschuh / FFP2 Schutz der Mitarbeiter

• Hygieneregeln in den Praxisräumen

• Anmeldepflicht (per Mail, Onlinefunktion, Telefon) der Patienten - von Notfällen abgesehen -

• Reduktion der Begleitpersonen

• Händedesinfektion der Patienten

• Kein Beschäftigungsmaterial für die Kinder

• Verbot für Essen und Trinken

• Erweiterte Oberflächenhygiene

• Abstandsgebot

 

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Die neue Sprechstundenaufteilung der Pandemie-Notversorgung:

 

Akutsprechstunden

(Allg. Akutsprechstunde & Infektsprechstunde Atemwege)

 

Montag           08:00 – 12:00           14:30 – 17:00

Dienstag          - - - - -                    14:30 – 17:00

Mittwoch         10:00 – 12:00

Donnerstag     - - - - -                    14:30 – 17:00

Freitag              10:00 – 12:00

 

 

Terminsprechstunden

(Terminsprechstunde & COVID-Impfsprechstunde)

 

Montag               - - - - -              - - - - -

Dienstag            7:45 – 12:00       - - - - -

Mittwoch            7:45 – 10:00

Donnerstag        7:45 – 12:00       - - - - -

Freitag                7:45 – 10:00

 

 

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Was wünschen wir uns von Ihnen? / Wie können Sie in dieser Situation helden?

 

Im Modus der „Pandemie-Notversorgung“ reduzieren sich unsere Versorgungskapazitäten in den einzelnen Sprechstunden nochmals deutlich!

 

Wir investieren aktuell einen Großteil unserer Praxisressourcen auf die COVID-Impfung unserer Patienten (120 Impfplätze / Woche), sowie auf die pandiemegerechte Akutversorgung infekterkrankter Kinder.

 

1. Termine in der Terminsprechstunde

Haben Sie bitte Verständnis für die aktuelle Versorgungslage!

Wir werden im Restwinter und ggf. Frühjahr deutlich weniger Vorsorgeuntersuchungen für unsere Patienten durchführen können. Bereits vergebene Termine der nachmittäglichen Terminsprechstunde werden wir Ihnen leider aus den o.g. organisatorischen Gründen absagen müssen. Bitte haben Sie Verständnis dafür!

Es handelt sich um eine pandemische Ausnahmesituation. Wir versuchen natürlich immer einen passenden Ersatztermin für Sie zu finden.

Aktuell wurden alle Vorsorge-Grenzzeiten von den Gesundheitsbehörden aufgrund der Pandemie aufgehoben. Im kommenden Sommer werden wir versuchen Ihren Terminwünschen wieder gerecht zu werden.

 

2. Akutsprechstunden

Bitte versuchen Sie uns wo es Ihnen möglich erscheint zu entlasten!

Wir versuchen weiterhin jeder Anfrage auf Akutversorgung gerecht zu werden, bitten aber um Ihr Verständnis, dass wir nicht jedes Anliegen noch am gleichen Tage versorgen können.

Im Falle von Beschwerden oder in klinische Situationen, die nicht medizinisch zwingend noch am gleichen Tag einen Arztkontakt benötigen, versuchen wir Sie mit einer eingehenden Beratung durch unsere Mitarbeiterinnen am Telefon zu betreuen.

Viele fieberhafte Infekte können auch erstmal zu Hause betreut und beobachtet werden, bevor Sie bei fehlender Besserung Kontakt zu uns aufnehmen.

 

3. Kommunikation mit der Praxis

Bitte haben Sie Geduld mit uns!

Neben der Patientenversorgung und allen pandemiebedingten Zusatzaufgaben, beantworten wir täglich ca. 30-60 E-Mails und führen ca. 100 - 150 Telefonate.

Terminanfragen für unsere Terminsprechstunde stellen Sie bitte per E-Mail!

Richtzeiten für unsere Akutsprechstunden buchen Sie bitte über unsere Onlinefunktion!

Telefonzeiten mit geringerer Wartezeit für Anrufer sind 10:00 - 12:00 Uhr, sowie ggf. 15:30 - 17:00 Uhr.

 

4. Absagen im Krankheitsfall

Haben Sie bitte insbesondere in der aktuellen Pandemiephase Verständnis dafür, wenn wir bereits vereinbarte Termine kurzfristig absagen müssen. Auch Ärzte, Ärztinnen und MFAs erkranken einmal oder haben Kinder die erkranken oder ggf. in COVID-Quarantäne bzw. Isolation geschickt werden. Vor der oben beschriebenen Mehrbelastung ist es aus unserer Sicht gut nachvollziehbar, dass der Ausfall einzelner oder gar mehrerer Teammitglieder aktuell nicht mehr kompensiert werden kann.

 

5. Wartezeiten

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass es in den kommenden Monaten, trotz Ihrer Richtzeit oder Ihres Termines, immer mal wieder zu Wartezeiten für Sie kommen kann.

Es kann aufgrund des weitestgehend fehlenden Impfschutzes im Kindes- und Jugendalter unverändert kein Wartezimmer für unserer Patienten zur Verfügung gestellt werden, die COVID-Infektionsgefahr wäre zu hoch. Warten Sie gerne im Auto oder gehen Sie bei gutem Wetter in unmittelbarer Praxisnähe spazieren. Planen Sie bitte Wartezeiten vorab bereits ein und freuen Sie sich sollte diese nicht entstehen.

 

6. Arztwahl

In der Akutsprechstunde des Coronawinters bitten wir Sie um Ihr Verständnis, dass keine Möglichkeit einer Arztwahl besteht. Die Ärzte sind in den Sprechstunden fest eingeteilt und können aus hygienischen Gründen (Infektionsschutzkleidung) nicht zwischen den Sprechstundenabschnitten springen.

Alle Ärzte stehen aber in steter Absprache während der Sprechstunden, eine Rücksprache kann jederzeit erfolgen.

Die diagnostischen und therapeutischen Strategien und Prinzipien der Ärzte decken sich, sodass die Qualität der medizinischen Versorgung Ihres Kindes nicht wesentlich vom behandelnden Arzt abhängt.

 

 

Wir bitten Sie um Verständnis in der aktuell schwierigen Versorgungslage und freuen uns über Ihre Unterstützung.

 

 

 

Ihr Team der Praxis Dr. Beck & Kollegen

 

 

ab 14 Jahren gilt bei uns eine FFP2-Maskenpflicht (KN95,N95, o.ä. Schutzklasse)

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Sprechstundenzeiten Pandemie-Notversorgung
Sprechstundenzeiten Pandemie-Notversorgu
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Dezember 2021 - Stellungnahme der STIKO zur COVID Impfung 5 - 11 Jahre

Seit der Zulassung des Impfstoffes für die Altersklassen 5 - 11 Jahre, besteht auch für Kinder ab fünf Jahren ein Anspruch auf die Impfung nach der Coronavirus-Impfverordnung.

Der Arzt trägt kein Haftungsrisiko für Impfschäden, wenn er die Impfung ordnungsgemäß durchführt.

Alle nach der auf Grundlage des SGB V erlassenen Impfverordnung mit einem für sie zugelassenen Impfstoff geimpften Personen können einen etwaigen Versorgungsanspruch wegen eines Impfschadens gegen den Staat geltend machen.

 

Nun hat sich die Ständige Impfkommission (STIKO) am 09.12.2021, nach Abwägung aller bis zu diesem Zeitpunkt vorhandener Studiendaten, zur Möglichkeit der COVID-19-Impfung im Alter von 5 bis 11 Jahren mit einem Beschlussentwurf geäußert.

 

 

Beurteilungskriterien der STIKO-Empfehlung:

Hauptziel und damit Hauptkriterium der Empfehlung der STIKO ist es schwere COVID-19-Verläufe und Todesfälle bei Kindern im Alter von 5-11 Jahren zu verhindern (sog. medizinischer Individualschutz).

Der Schutz vor Übertragung der Erkrankung an andere Gesellschaftsteilnehmer (sog. Transmissionsschutz) und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Wechselwirkungen und sekundäre pandemische Nachteile (z.B. Belastungen der Kinder im Kontext der Quarantäne, Isolation, COVID-Testung und die allgemeine verminderte gesellschaftliche Teilhabe durch Schließung von Einrichtungen in Freizeit und Kultur), stellten für die aktuelle Stellungnahme der STIKO kein relevantes oder ein nur untergeordnetes Kriterium dar.  

 

 

Kernaussagen des Beschlussentwurfes:

1. Die STIKO empfiehlt klar die COVID-19-Impfung für alle Kinder im Alter von 5-11 Jahren mit (in diesem Kontext) relevanten Vorerkrankungen.

 

2. Die STIKO empfiehlt klar die COVID-19-Impfung für alle Kinder im Alter von 5-11 Jahre, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können.

 

3. Die STIKO wertet die Impfung der Kinder im Alter von 5 - 11 Jahre ohne entsprechende Vorerkrankungen, bei denen ein Wunsch des Kindes oder der Sorgeberechtigten auf Schutz durch die Impfung besteht, in der Risiko-Nutzen-Abwägung als geeignet bzw. akzeptabel.

 

(vgl. Pressemitteilung vom 09.12.2021: "Darüber hinaus können auch 5- bis 11-jährige Kinder ohne Vorerkrankungen gegen COVID-19 nach entsprechender ärztlicher Aufklärung geimpft werden, sofern ein individueller Wunsch der Kinder und Eltern bzw. Sorgeberechtigten besteht.")

 

 

Art/Modus der Schutzimpfung:

Die Impfung soll mit 2 Impfstoffdosen des mRNA-Impfstoffs "Comirnaty" der Firma BioNTech/Pfizer, mit der speziell für die Altersklasse zugelassenenen Wirkstoffkonzentration von 10µg/Dosis, im Abstand von 3-6 Wochen, durchgeführt werden.

 

 

Einschränkungen des STIKO-Beschlussentwurfes:

Es wird seitens der STIKO betont, dass das Risiko sehr seltener Nebenwirkungen der Impfung (selten=1 - 10 : 10.000, entspr. 0,1 - 0,01%; sehr selten=weniger als 1:10.000, entspr. weniger als 0,01% der Impflinge), aufgrund der noch eingeschränkten Studiendatenlage, derzeit nicht abschließend eingeschätzt werden kann.

Sobald weitere Daten zur Sicherheit des Impfstoffs in dieser Altersgruppe oder andere relevante Erkenntnisse vorliegen, wird die STIKO diese umgehend prüfen und die Empfehlung ggf. anpassen.

 

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Praxis Dr. Beck & Kollegen zur Stellungnahme der STIKO:

Wir begrüßen den zeitnahen Beschlussentwurf der STIKO ausdrücklich. Zur Interpretation sind die oben genannten Beurteilungskriterien und der Bewertungsprozeß an den Kriterien der evidenzbasierten Medizin zu berücksichtigen. Die Empfehlung der STIKO für Kinder von 5 bis 11 Jahren erscheint mit der wissenschaftlichen Begründung zeitnah im Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch Institutes.

 

Nicht erwähnt wurde der aus unser Sicht relevante Aspekt, dass die eingeschränkte Datenlage und die damit einhergehende Notwendigkeit der kontinuierlichen Neubewertung der Impfung, ebenfalls für die bisher nicht abschließend geklärten Fragen/Risiken der Erkrankung "COVID-19" in dieser Altersklasse gilt.

Dieser Faktor erlangt insbesondere vor dem Auftreten neuer SARS-CoV-2-Varianten (aktuelle VOC B.1.1.529; syn. Omicron) eine besondere Bedeutung.      

 

Insgesamt fühlen wir uns in unserer bisherigen Einschätzung und Handhabung durch die STIKO bestätigt (siehe auch Abschnitt weiter unten: " Praxis Dr. Beck & Kollegen zur COVID-Kinder-Impfung (5 - 11 Jahre)".

 

 

Ihr Team der Praxis Dr. Beck & Kollegen

 



Dezember 2021 - Zeitplan der COVID-Kinder-Impfung

Der COVID-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer für Kinder von fünf bis elf Jahren soll nun eine Woche früher als ursprünglich geplant und angekündigt an die Arztpraxen ausgeliefert werden.

 

Die Auslieferung soll laut Bundesgesundheitsministerium (BMG) nun schon am 13. Dezember, statt am 20.12.2021 erfolgen. Diese Information erreichte uns nun auch von offizieller Seite (KVWL) am Abend des 02.12.2021.

 

Wir haben bereits über 1000 Covid Impfungen im Rahmen unserer COVID Impfsprechstunden durchgeführt und wissen daher, dass für eine effektive Organisation einer COVID-Impfsprechstunde deutlich mehr als nur die Vorhaltung des Impfstoffes nötig ist.

Impfplätze müssen in den laufenden Praxisbetrieb integriert, Räume sowie Personal bereitgestellt und Impftermine an alle Interessierten verbindlich vergeben werden.

COVID-Impfstoffe bringen aufgrund der Lieferung in vor Ort aufzubereitenden Impfkonzentraten in Bezug auf die Praxisorganisation einige Besonderheiten mit.

Die Aufbereitung einer Ampulle Erwachsenen-Impfstoffkonzentrat, führt zur Herstellung von exakt 6 Impfdosen, die innerhalb von 6 Stunden verimpft werden müssen (Aufbereitung einer Kinderampulle 10 Impfdosen).

Hieraus resultiert die Notwendigkeit der guten Planung in straff organisierten Impfsprechstunden. Die Gelegenheitsimpfung einzelner Patienten über die Sprechstunden verteilt, ist allein aus diesem Grund nicht praktikabel.

 

Unmittelbar nach Bekanntgabe der EMA-Empfehlung und des Liefertermines der Kinderimpfstoffe zum 20. Dezember 2021, haben wir begonnen COVID-Impfsprechstunden zu organisieren, um möglichst vielen Patienten dieser Altersklasse ein zeitnahes Impfangebot machen zu können.

Unter erneutem Abzug vieler Ressourcen aus dem Regelbetrieb der Praxis, wurden insgesamt vier Covid-Impfsprechstunden in der Woche in den Terminkalender integriert, mit einer Gesamtkapazität von 100 Impfterminen pro Woche.

Die Terminvergabe läuft auf Hochtouren, über 200 Impftermine sind allein bis zum 01. Dezember bereits vergeben worden.

Diese Zusatzaufgaben leistet das Team der Praxis Dr. Beck & Kollegen unter Vollauslastung des übrigen Praxisbetriebes, der Infektsaison und neben den vielen zusätzlichen Aufgaben und Belastungen der Coronapandemie.

Unsere übrigen Praxis-Terminkalender sind randvoll, jeden Tag übersteigt die Nachfrage der Patienten auf Akutversorgung unser leistbares Angebot. Wir arbeiten seit Monaten an unserer persönlichen Belastungsgrenze.

 

Die aktuelle Entscheidung der verantwortlichen Politiker, den lange vorbestellten Kinderimpfstoff nun (auf Druck der Öffentlichkeit) doch eher ausliefern zu wollen, dient - aufgrund der viel zu geringen Vorankündigungszeit (6 Wertage vor neuem Liefertermin) - nicht der rascheren Beimpfung der Altersklasse, sondern eher der Imagepflege der Entscheidungsträger.

 

Für die Impfpraxen entsteht nur erneute Unruhe bei den Patienten und viel zusätzliche Aufklärungsarbeit über die organisatorischen Notwendigkeiten eines Praxisbetriebes.

 

Alle unsere Terminkalender sind selbstverständlich bis zu den Weihnachtsferien komplett ausgebucht, die Räume verplant und das Personal bereits eingeteilt.

 

Wir bitten daher um Ihr Verständnis, dass wir aus den vorgenannten Gründen von symbolischen Aktionen zur Maskierung der Planungsdefizite politischer Entscheidungsträger absehen.

 

Die COVID-Impfung der Kinder von 5 -11 Jahren kann vor diesem Hintergrund erst - wie im Vorfeld offiziell geplant und angekündigt - ab dem 20.12.2021 beginnen.

 

Vom 20. Dezember - 23.Dezember 2021 werden ausschließlich bei uns angebundene "Risikokinder" beimpft. Dies sind Kinder von 5 - 11 Jahren mit Grunderkrankungen, welche zu einem relvant erhöhten Risiko eines komplikativen Verlaufes einer COVID-19 Erkrankung führen.

 

Die Versorgung der bei uns hausärztlich angebundenen Kinder ohne relevante Vorerkrankung, startet nach den Praxis-Weihnachtsferien, ab dem 03. Januar 2022.

 

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Impfbereitschaft.

 

 

Ihr Team der Praxis Dr. Beck & Kollegen

 



Dezember 2021 - Praxis Dr. Beck & Kollegen zur COVID-Kinder-Impfung (5 - 11 Jahre)

Ablaufplan der COVID-Impfung für Kinder von 5 - 11 Jahren:

Die Praxis Dr. Beck & Kollegen wird Anfang Dezember damit beginnen, COVID-Kinder-Impftermine für den Zeitraum ab dem 21. Dezember 2021 zu vergeben.

Die wenigen Impftermine vor den Weihnachtsferien, sind unseren Patienten mit relevanten Vorerkrankungen vorbehalten. Kinder ohne Vorerkrankungen werden mit Impfterminen für den Zeitraum ab dem 03. Januar 2022 versorgt.

Die Impfreihenfolge der gesunden Kinder, ergibt sich nach Eingangszeitpunkt der Terminanfrage per Mail.

 

Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte unter:        termin-praxis-beck@web.de

 

 

Blick auf den medizinischen Vorteil des zu impfenden Kindes:

Unserer Einschätzung nach besteht – nach aktuellem Wissenstand (10-12.2021) – im Falle einer COVID-19-Erkrankung eines ungeimpften, ansonsten aber gesunden Kindes in der Altersklasse 5 - 11 Jahre, ein vernachlässigbares Risiko eines komplikativen Verlaufes, im Sinne eines Krankenhausaufenthaltes und/oder nachhaltigen gesundheitlichen Schadens.

Die Impfung der Kinder dieser Altersklasse ist unserer Einschätzung nach, mit alleinigem Blick auf den medizinischen Individualschutz des Impflings (unter Außerachtlassung der aktuellen Pandemiesituation), als aktuell "medizinisch nicht notwendig" anzusehen.

Wir rechnen auch nicht damit, dass die COVID Impfung in den kommenden Jahrzehnten zu einer Standardimpfung im Kindesalter wird. Das soll heißen, dass in den kommenden Jahrzehnten jede neue Generation Kinder im Kindesalter COVID-19 durchläuft und hierüber eine Immunität für das spätere Leben aufbaut. Ebenso wie dies bei den allermeisten übrigen Atemwegsviren der Fall ist.

 

Die Kinder hingegen, die eine relevante Herz- / Lungen- oder Immunerkrankung haben (hier bitten wir um Rücksprache zur medizinischen Einschätzung), tragen ein höheres Risiko eines komplikativen Verlaufes einer COVID-19 Erkrankung und profitieren daher vom individuellen medizinischen Immunschutz der Impfung.

 

 

 

Blick auf den Impfstoff:

Die FDA (Food and Drug Administration) und die EMA (European Medicines Agency) kamen nach Überprüfung der Zulassungsstudie zu dem Schluss, dass der Impfstoff „Comirnaty“ der Firma BionTech/Pfizer als sehr wirksam und sehr sicher zu bewerten ist.

Vor diesem Hintergrund wurde von diesen Stellen die Zulassungserweiterung in diese Altersklassen erteilt. Zulassungsstudien dieser Altersklassen umfassen immer ein kleineres Kollektiv, von einigen tausend Probanden (3100 Probanden mit Corminaty geimpft vs 1500 mit Placebo), was den bisher ableitbaren Aussagen im Detail eine gewisse Unschärfe gibt, sie jedoch in den Aussagen der generellen Sicherheit nicht - per se - mit einer hohen Irrtumswahrscheinlichkeit belegt.

 

Zudem sollte man sich vor Augen führen, dass der Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer bereits milliardenfach im Erwachsenenalter, mehrere hundertmillionenfach im Jugendalter, sowie zudem bereits millionenfach auch im Kindesalter verimpft wurde (Stand 09.12.2021: ca 5 Millionen Erstimpfungen und 1 Millionen Zweitimpfungen; die Kinderimpfung in den USA erfolgt bereits seit Anfang Oktober).

Hierbei sind bisher keine Warnsignale aus den dortigen Meldesystemen oder den bisher laufenden Studien zu erkennen. Diese sog. Real-Life-Daten ersetzen zwar keine methodisch hochwertigen Studiendaten, können aber aufgrund der enormen Anzahl häufige und/oder medizinisch schwere Nebenwirkungen - aus unserer Sicht - weitestgehend ausschließen.

 

Selbst bei Betrachtung der bisher einzigen schwereren Nebenwirkung der COVID-19 Impfung im Kindes- und Jugendalter, der Entstehung einer impfassoziierten Herzmuskelentzündung, sollte man diese im Kontext des einzig realistischen Alternativszenarios bewerten, das der Covid-19 Infektion.

Die Wahrscheinlichkeit eine mit einer COVID-19-Infektion assoziierten Herzmuskelentzündung eines ungeimpften Kindes oder Jugendlichen, wird aktuell als deutlich höher eingeschätzt (Faktor 6-10) , als die Wahrscheinlichkeit eine mit einer COVID-19-Impfung assoziierten Herzmuskelentzündung der gleichen Altersklasse.

Somit verringert sich das insgesamt das Risiko einer Herzmuskelentzündung in dieser Betrachtung im Falle einer COVID-Impfung. Weitere Studien im Dezember 21 und Januar 22 werden sich intensiver mit dieser Abwägung auseinandersetzen.

 

Unserer Ansicht nach – Wissenstand (09.12.2021) – existiert bisher kein seriöser Hinweis die Einschätzung der FDA bzw. EMA bzgl. der Sicherheit oder Wirksamkeit des Kinderimpfstoffes grundsätzlich anzuzweifeln.

 

Wir sehen in der COVID-19 Impfung die Möglichkeit das bisher naive Immunsystem auf den Kontakt mit SARS-CoV-2 effektiv vorzubereiten. Von wenigen und sehr seltenen Ausnahmen abgesehen (Allergie gegen Impfstoffebstandteile), existieren auch keine echten medizinischen Impfhindernisse.

 

Bei so gut wie jeder medizinischen Vorbelastung ist die Erkrankung „COVID-19“ mit mehr Risiken behaften, als die Impfung gegen COVID-19.

 

Jedem sollte klar sein: Impft man nicht, wird man mittelfristig erkranken.

 

Da bei gesunden Kindern der Schutz vor komplikativen COVID-19-Verläufen eine eher untergeordnete Rolle zuzuordnen ist (s.o.), ist dem Transmissionschutz (Schutz vor Übertragung des Virus auf ein weiteres Individuum) ein höherer Stellenwert beizumessen. Es gibt Grund zur Annahme, dass aufgrund der effektiveren Immunantwort aller Kinder und Jugendlichen nach der COVID-19 Impfung, eben dieser Transmissionschutz ebenfalls deutlich ausgeprägter ist (im Vergleich zu älteren Teilen der Bevölkerung).

 

 

 

Blick auf die Aufgabe der Gemeinschaft in der Pandemie:

Wir befinden uns in einer außergewöhnlichen epidemiologischen Situation und Belastung.

Die Aufgabe: Ein sich pandemisch global ausbreitendes Virus soll unter Verhinderung größtmöglicher medizinischer und gesellschaftlicher Schäden, in ein endemisches Virus begleitet werden.

Bedeutet übersetzt: Der endemische Status beginnt, wenn ein ausreichender Anteil aller Individuen einer Gesellschaft immunologisch mit dem Virus auseinandergesetzt hat, so dass nur noch ein kleiner Teil im Winter leicht erkrankt und ein sehr kleiner Anteil schwer erkrankt.

In Zukunft erfolgt diese immunologische Auseinandersetzung durch eine COVID-19 Infektion aller Individuen einer Generation in den Kinderjahren, wodurch das Immunsystem eine ausreichende Kompetenz erwirbt, bei Kontakten mit dem Virus im späteren Leben nur minderschwere Verläufe zuzulassen (hierbei erfolgt dann immer eine immunologische Auffrischung).

Letztlich ist das ein Vorgang, der für die allermeisten Atemwegsviren existiert.

Das Immunsystem kann hierbei auf zwei Arten eine ausreichende Kompetenz aufbauen, um den Status der Endemie zu erreichen. Die durchgemachte Virusinfektion oder die COVID-19-Impfung. Beide Varianten sorgen für eine gute immunologische Basiskompetenz zur Verhinderung komplikativer Verläufe.

 

Ohne eine solche erworbene Immunität ist das SARS-COV2-Virus für gesunde jüngere Menschen recht harmlos, für gesunde Personen in der Lebensmitte ein relevantes Risiko, für ältere Individuen aber extrem gefährlich. Mit betrachtet werden sollte, dass sich unsere Gesellschaft zu einem sehr großen Teil aus mittelalten und älteren Menschen zusammensetzt und die Möglichkeiten der medizinischen Unterstützung aller schwerer erkrankten Individuen nur sehr begrenzt zur Verfügung steht.

 

 

 

Blick auf die Kinder in der Pandemie-Situation:

Alle gesellschaftlichen Teilnehmer leiden unter den Einschränkungen, die diese Aufgaben uns abverlangt.

Auch und insbesondere die Kinder haben in den letzten eineinhalb Jahren auf vieles verzichten müssen. Nun ist die Überführung des Virus aufgrund der mangelhaften Impfquote der Erwachsenen (insbesondere der mittleren Altersklasse) noch nicht abgeschlossen, so dass in der aktuellen SARS-CoV2-Saison erneut viele Einschränkungen nötig sind, um noch größere individuelle und gesellschaftliche Schäden abzuwenden.

Diese Einschränkungen treffen alle Gesellschaftsteilnehmer und werden natürlich auch die Kinder treffen, da diese untrennbarer Teil der Gesellschaft sind.

Quarantänephasen, Isolation bei Erkrankung, Schließung von Einrichtungen aus Freizeit und sonstigen Bereichen, alles das findet aktuell bereits statt und wird in den kommenden Wochen noch erweitert werden müssen, da das Gesundheitswesen an seine Grenzen kommt.

 

 

 

Abschließende Betrachtung / Fazit zur COVID-Impfung in der Altersklasse von 5 - 11 Jahren:

Betrachtet man in der Abwägung der Kinderimpfung gegen COVID-19 nicht nur den medizinisch-individuellen Vorteile der Kinder zwischen 5 – 11 Jahren (Individualschutz der Impfung), der unserer Einschätzung nach bei gesunden Kindern als „gering“ zu bewerten ist, sondern die (über den Transmissionschutz getragenen) indirekten gesellschaftlichen Vorteile eines möglichst zügigen Aufbaus einer Herdenimmunität, kommen wir als Praxisgemeinschaft zu dem Schluss, dass in der aktuellen pandemischen Situation die Impfung der Kinder (5 – 11 Jahre) gegen COVID-19 eine sinnvolle und verhältnismäßige Maßnahme zur Abwendung weiterer gesellschaftlicher Belastungen der Kinder ist.

 

Kinder sind Teil der Gesellschaft und haben den Wunsch sowie das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft.

 

Ohne die Situation einer Virus-Pandemie, mit einer bisher unverändert als "nicht-ausreichend" zu bezeichnenden Immunitätslage in der Gesellschaft, würden wir die Impfung gegen SARS-CoV2 in dieser Altersklasse als unverhältnismäßig betrachten.

 Wir erwarten daher auch nicht, dass die Kinderimpfung gegen SARS-CoV-2 uns viele Jahre begleiten wird, sondern nur solange der Status der endemischen Überführung des Virus, durch Impfung oder Infektion aller Individuen der Gesellschaft abgeschlossen ist.

 

 

Dieser Text ersetzt kein medizinisches Aufklärungsgespräch, sondern erläutert unsere medizinische Meinung zur aktuellen Lage der Pandemie, vor dem Hintergrund der Zulassungserweiterung der COVID-Impfung von 5 – 11 Jahren. Die einzelnen Aussagen beruhen auf der medizinischen Einschätzung und Lesart des Autors (Beck), für Quellenangaben wenden Sie sich bitte an die Praxis Dr. Beck & Kollegen.

 

 

Wir wünschen allen gesunde und frohe Weihnachtsfeiertage.   

 

Ihr Team der Praxis Dr. Beck & Kollegen

 



November 2021 - COVID Impfungen in der Praxis Dr. Beck & Kollegen

Die Praxis Dr. Beck & Kollegen hat bereits alle verfügbaren Impfplätze für (externe) Boosterimpfungen, bis zu den Weihnachtsfeiertagen vergeben und bittet daher alle Interessierten von weiteren Terminanfragen hierfür abzusehen !!

 

Im Bereich der jugendlichen Patienten (12 - 17 Jahre) sind noch einige Impfplätze zur Erstimpfung vor den Weihnachtsfeiertagen vorhanden.

 

Hierfür bitten wir um eine Anfrage per Mail unter:           termin-praxis-beck@web.de.

 

Parallel dazu bereiten wir uns auf die erwartbar hohe Nachfrage bzgl. der COVID-Kinder-Impfung (5 - 11 Jahren) vor. Ab Januar 2022 werden wir unsere wöchentliche COVID-Impfkapazität auf ca 100 Impfplätze ausbauen können.

 

In diesem Kontext bitten wir Sie die Terminanfragen für die Kinderimpfung ausschließlich per Mail und frühestens mit dem Tag der Bekanntgabe der Zulassung durch die EMA (Europäische Arzneimittelagentur) zu stellen.

 

Aus organisatorischen Gründen führen wir keine Warteliste, sondern vergeben die Impftermine nach Zeitpunkt des E-Mail-Eingangs NACH Bekanntgabe der Zulassung in der Presse.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis

 

Ihr Team der Praxis Dr. Beck & Kollegen

 



Oktober 2021 - Jetzt auch gegen die Grippe des kommenden Winters impfen!

Das Wichtigste für den zweiten Corona-Herbst/Winter wird sein, dass sich möglichst viele Menschen gegen Covid-19 (SARS-CoV-2) und die saisonale Grippe (Influenza) impfen lassen!

 

Die Grippewelle 2020/21 ist aufgrund der weitreichenden Infektionsschutzmaßnahmen zwar völlig ausgeblieben. Da nun aber mittlerweile viele Infektionsschutzmaßnahmen zurückgenommen wurden und die aktuelle politische Strategie eine erneute Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Vereinen, etc.) sehr unwahrscheinlich macht, ist aus unserer Sicht, mit einem relativ infektreichen Herbst/Winter und damit auch mit einer relevanten, ggf. auch recht starken Grippewelle Anfang 2022 zu rechnen.

 

Wir empfehlen daher allen Familien, neben der Corona-Impfung der impffähigen Familienmitglieder, auch an die Auffrischung Ihres Grippeschutzes zu denken!

 

 

Warum Kinder und Jugendliche gegen die Influenza impfen?

Kleinkinder, junge Schulkinder und Jugendliche erkranken überdurchschnittlich häufig an der saisonalen Influenza.

Diese verläuft zwar meist relativ mild und ohne Komplikationen, die Kinder und Jugendlichen tragen die Influenza aber in die Familien und infizieren statistisch 2-3 weitere (ungeimpfte) Familienmitglieder.

Zudem entfaltet die Influenzaimpfung bei Kindern eine deutlich höhere Schutzrate im Vergleich zu den älteren (Risiko-)Patienten, daher führt die Impfung dieser Patientengruppen zu einem sehr effektiven Umgebungsschutz, wovon insb. die Großeltern profitieren. 

 

 

Verträglichkeit der Impfung:

Der Grippeimpfstoff ist ein Spaltimpfstoff (Peptidimpfstoff) und besteht nicht aus vermehrungsfähigen Erregern oder mRNA. Er ist zudem sehr gut verträglich. Die Rate an milden fieberhaften Reaktionen nach der Impfung liegt deutlich unter 10%.

 

 

Aufwand und Kosten der Impfung:

Wir bieten Ihnen die Grippeimpfung Ihrer ganzen Familie, mit dem Influenza-Vierfachimpfstoff "Vaxigrip tetra 2021/2022" in einem Termin bei uns an.

Es entstehen Ihnen hierbei natürlich keinerlei Kosten.

 

 

Zeitraum und Termine der Impfung:

Die Grippeimpfung erfolgt am besten zwischen Anfang Oktober bis Ende Dezember. 

Aus organisatorischen Gründen, haben wir in diesem Zeitraum feste Zeitfenster für die Grippeimpfung in unserer Praxis:

 

 

Sprechstunde-Grippeimpfung 2021/2022:

 

Dienstag:              08:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag:         10:00 - 12:00 Uhr

 

 

Falls Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne per Mail bei uns.



August 2020 - Online-Befundabruf Ihrer Corona Teste der Praxis Dr. Beck & Kollegen

Auf der Homepage unseres Labordienstanbieters Bioscientia können Sie Ihr Corona-Test Ergebnis (SARS-CoV-2 PCR) ca. 24 bis 72 Stunden nach dem Testzeitpunkt bei uns einsehen und als PDF downloaden.

 

Zusätzlich zum Laborbefund wird hier ein Attest (Zertifikat) über den stattgehabten Test inkl. Ergebnis erstellt, welches Ihnen zur Vorlage bei Arbeitgebern oder sonstigen Einrichtungen (Kindergarten, Schule, etc.) dienen soll.

 

Ablaufbeschreibung:

 

1. Zum  Befundabruf / Corona-Zertifikatservice unseres Laboranbieters Bioscientia navigieren

 

2. Ihre von uns ausgehändigte Aftragsnummer unter dem Feld "Auftragscode" eingeben

 

3. Das Geburtsdatum der Testperson eingeben

 

4. Den Spamschutz mittels 5 stelligem Code eingeben

 

5. Die Datenschutzrichtlinien lesen und akzeptieren

 

6. Das Zertifikat anfordern und im nächsten Schritt das Zertifikat mit dem entsprechenden Befund anzeigen

 

 

Das angezeigte zweisprachige Corona-Zertifikat, als auch der nachstehende Endbefund, dient als gültiger Nachweis eines negativen Testergebnisses.

 



Ab 01. April 2020 - Videosprechstunde in der Praxis Dr. Beck & Kollegen

Aufgrund der aktuellen Pandemie mit SARS-CoV-2 wird empfohlen, dass Patienten nach Möglichkeit nur in medizinisch dringenden Fällen die Praxen aufsuchen. Eine Alternative für den persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt ist die Konsultation per Telefon in unserer täglichen Telefonsprechstunde.

 

Bei speziellen medizinischen Fragestellungen kann es aber sinnvoll sein, statt einer reinen Telefonberatung, eine Videoberatung in der Online-Videosprechstunde durchzuführen. Die Vorteile einer Videosprechstunde gegenüber dem Telefon liegen auf der Hand: Sie haben ein noch persönlicheres Gespräch durch den visuellen Kontakt, Unterlagen können besprochen und sicher ausgetauscht werden (durch Hochladen in die Videoplattform) und Sie können uns äußerlich erkennbare Veränderungen am Körper Ihres Kindes präsentieren.

 

Ab 01. April 2020 werden wir Ihnen daher auch eine tägliche Videosprechstunde mit uns anbieten.

 

Vorläufige Zeiten der Online-Videosprechstunde:


Montag & Dienstag & Donnerstag
17:00 - 18:00 Uhr

Freitag
13:00 - 14:00 Uhr

 

 

Technische Voraussetzungen:

Für die Videosprechstunde benötigen Sie keine außergewöhnliche Technik. Die Installation einer Software oder besondere PC-Kenntnisse sind nicht notwendig.

 

Sie benötigen nur

  • ein handelsübliches Smartphone oder Tablet (am besten mit Kopfhörern) 

         oder

  • einen Laptop oder PC mit Kamera, Lautsprecher und Mikrofon

und natürlich eine Internetverbindung an Ihrem Standort. 

 

Die technische Verbindung läuft über den von der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zertifizierten Videodienstanbieter Arztkonsultation ak GmbH aus Schwerin, mit welchem wir hierzu einen ensprechenden Vertrag geschlossen haben.

 

Rechtliche Voraussetzungen:

Bevor Sie unseren neuen Dienst nutzen können, benötigen wir einmalig Ihr schriftliches Einverständnis, dass wir Sie über Art, Umfang und auch Grenzen unserer Online-Videosprechstunde aufgeklärt haben.

 

Bitte laden Sie sich die rechts im Randfenster nebenstehende Einverständniserklärung zur Nutzung der Online-Videosprechstunde herunter, drucken Sie diese aus und lesen Sie diese sorgsam durch.  Vor der ersten Videosprechstunde senden Sie uns die unterschriebene und eingescannte oder wahlweise abfotografierte Einverständniserklärung per Mail an info-praxis-beck@web.de.

 

Kosten der Videosprechstunde:

Die im Rahmen der Videosprechstunde erbrachte ärztlichen Leistung sind eine kassenärztliche Leistung. Es enstehen den Eltern/Patienten keine zusätzlichen Kosten.

 

Ablauf der Online-Videosprechstunde:

Sie können bei uns per Mail oder per Telefon am Tag der gewünschten Videosprechstunde eine Richtzeit anfragen. Sie bekommen sodann die Internetadresse des Videodienstanbieters und den Einwahlcode für die Sprechstunde von uns genannt oder per SMS übermittelt. In der SMS können Sie einfach auf den von uns übermittelten Link klicken und Sie werden automatisch weitergeleitet. Zur Richtzeit loggen Sie sich auf der Internetseite mit Ihrem Einwahlcode ein. Sie müssen hierfür keinen eigenen Account anlegen. Der Videodienstanbieter wird Sie beim Einwählen nach Ihrem Namen fragen. Bitte geben Sie diesen korrekt an. Nur so können wir Sie richtig zuordnen. Nach einem kurzen automatischen Techniktest werden Sie ins Online-Wartezimmer geführt. Sie werden über das Programm per Nachricht informiert, wenn die Sprechstunde beginnen kann. Ist die Sprechstunde beendet, melden Sie sich von der Internetseite wieder ab.

 

Datenschutz:

Der von der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zertifizierte und von uns beauftragte Videodienstanbieter Arztkonsultation ak GmbH aus Schwerin ist laut Gesetzgeber verpflichtet, besondere Sicherheitsanforderungen für die Videosprechstunde zu garantieren. Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient erfolgt dabei authentifiziert und End-zu-End-verschlüsselt über einen in Deutschland stehenden Server. Der Videodienstanbieter kann die Inhalte des Prozesses nicht einsehen und nicht speichern. Aufzeichnungen jeglicher Art von Videobehandlungen ist weder von Ihnen, vom Arzt oder Anderen erlaubt. Zu Beginn der Videosprechstunde erfolgt eine kurze Vorstellung aller im Raum anwesenden Personen. Zu Beginn der Videosprechstunde werden Sie noch einmal kurz mündlich aufgeklärt und haben die Gelegenheit offene Fragen zu klären.

 

Ausführliche Informationen über Art und Umfang des Datenspeicherung personenbezogener Daten

finden sich auf der Seite www.arztkonsultation.de.

 

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Online-Videosprechstunde in der

Praxis Dr. Beck & Kollegen

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Aufklärung & Einverständniserklärung
Videosprechstunde Praxis Beck & Kollegen
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Schritt für Schritt Anleitung
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Januar 2020 - Praxis Dr. Beck & Kollegen verordnet unverändert wenig Antibiotika

Der bewusste und evidenzbasierte Einsatz antibiotischer Wirkstoffe ist eine unserer wichtigsten Aufgaben im Rahmen der Versorgung unserer Patienten.

 

Das Verordnungsmanagement der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) ermöglicht allen Praxen ihr Verordnungsverhalten in Bezug auf systemische Antibiotika im Vergleich zur Fachgruppe abzubilden.

 

Die Praxis Dr. Beck & Kollegen liegt im Vergleich mit den übrigen Praxen für Kinder- und Jugendmedizin unverändert deutlich unter dem Durchschnitt in Bezug auf die Verordnungshäufigkeit systemischer Antibiotika in Westfalen Lippe.


                       Auszug aus dem Antibiotikabericht des Verordnungsmanagements der KVWL vom 04.11.2019

                          Auswertungsquartal I/2019

                          VG = kinder- und jugendmedizinische Praxen der Bezirksstelle